News : Immer das Neuste aus Gugellandia

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Januar 2017



 
4. Januarwoche - Gugellandia verleiht Orden
Manchmal geschehen auch in Gugellandia hochelektronische Pannen, wie man dem so schön sagt. Dann reist die ganze Truppe von Felix, dem gugelländischen Softwarespezialisten an, um die Probleme in Augenschein zu nehmen. Aber diesmal kommt noch eine andere Katastrophe dazu. Fufi, der "grösste, kleine Hund mit blauen Ohren", drückt an dem gugelländischen Hauptgerät den Einschaltknopf. Und dieser bleibt stecken. Fufi ist ganz allein. Er sagt es niemandem.
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Edi soll die ganze Softwaretruppe ein wenig in Gugellandia herumführen. Am Computer kann man derweil nichts machen, denn Harry muss die ganze Kiste auseinandernehmen und abstauben. Als sie alle von dem Erkundugsausflug mit Edi heimkommen, fehlt der kleine Fufi. Als Edi ihn auf dem Eis findet, erzählt er ihm alles. Die Mission von Felix ist sehr wichtig, Fufi tut es furchtbar leid. Aber am Schluss läuft der Computer wieder und bald reist die Software-Truppe wieder heim nach Montebelluna.
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Auch jemand anders reist. Nämlich Ottilio. Er muss dringend in die Schweiz, endlich diesen einmaligen Kirsch auftreiben. Er hat dieses Wässerchen nun so oft vermisst, (Kirschtorte, Fondue...) jetzt will er ihn eben selber besorgen. Den besten gibt es in Zug.
Im Zug fährt er Richtung Zug. Der Speisewagen ist leer, Prösterchen, schon bald ist er in Zürich.
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Es ist noch ein bisschen kälter als in Gugellandia. Ottilio friert an die Pfoten und besucht ein paar Stätten, wo sie ihn kennen. Im Zeughauskeller hat er mit Leo von Leipzig abgemacht. Sie haben sich über das Essen unterhalten und schon bald ist es wieder dunkel gewesen. Die Speisekarte hat er abgeschrieben und viele Rezepte geklaut.
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Die Schweiz ist ein kleines Land. Da ist man im Nu überall. Ottilio hat sich bequem durch die Lande chauffieren lassen und hat zum Schluss sogar seinen ersehnten Kirsch bekommen. Er ist zwar nicht aus Zug, aber Kirsch ist Kirsch. "Jetzt kann ich mir wenigstens die ganzen Mon Cherie für die Kirschtorte sparen. - Oh Schreck, Beeilung, ich muss sofort nach Hause.
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In Gugellandia findet heute die gross angekündigte Ordensverleihung statt. Wer die Festhalle kennt, weiss, dass letztes Jahr hier die Golden Gugel-Verleihung stattgefunden hat. Dieses Jahr kommen noch mehr Besucher! Das Wetter ist gut, man hätte auch im Freien verleihen können, aber alle stürmen nun ins Treibhaus, besser gesagt, eben in die Orden-Verleihungs-Festhalle.
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"Ich brauche unbedingt einen Platz in der ersten Reihe!" findet Schangelina und nimmt sogar Flocke, ihr Pudelhündchen mit. "Du wirst sehen, alle sehen nur noch mich." Ein wenig eingebildet ist sie eben schon, die Schangelina, aber so schön wie sie ist, kann sie sich das leisten. Die Schlange hinter ihr ist auf jeden Fall endlos. Alle wollen die Ordensverleihung sehen.
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Immer mehr Tiere kommen aus den verrücktesten Ecken Gugellandias. Keiner weiss, wer einen Orden bekommt. Das ist ja auch das Interessante an so einer Verleihung, man hat keine Ahnung, wer die Präsentation macht, man weiss nur, dass Ottilio in letzter Minute heimgekommen ist, mit Kirsch aus der Schweiz, und nun Torten am Laufmeter backt. Nur schon deswegen kann es sich lohnen.
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Alle warten. In der Schatztruhe sitzen ein paar Nominierte. Alles ist geheimer als geheim. Oben auf der Kiste sagt Amanda zu Ahuii: "Hör mal, hast du eine Ahnung wo sich Cirillo herumtreibt. Er könnte ja schon ein wenig Interesse zeigen, wenn es um die Bewohner von seinem neuen Zuhause geht." "Och, der wird in der Backstube bei Ottilio sein, nehme ich an." "Oh guckt mal, die Loredana betritt die Bühne!"
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Tatsächlich kommt Loredana mit fünf glänzend glitzernden Orden an verschiedenen Bändern auf die Bühne gehüpft und verkündet gleich den ersten Preisträger: "Gugel von Gugellandia hat sich als Präsident so souverän, volksnah und unparteiisch verhalten, und vor allem ist er in kein einziges Fettnäpfchen getreten, somit verdient er den goldenen Orden." Das Volk jubelt.
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"Danke, vielen Dank." Gugel gefällt der Orden, auch wenn er weiss, dass sie ihn am frühen Morgen aus seiner Schatzkammer geholt haben. So ist die Politik halt. Schon kommt der nächste Ordensträger. Es ist Edi. Wie alle wissen, bekommt er den Orden für die beste Idee des Jahres. Im Falle, dass dieses Jahr noch jemand eine supertolle Idee des Jahres haben sollte, ist Edi's Idee einfach die vom vergangenen. Aber gekürt wird sie. Edi trägt nachher den Kopf gleich ein paar Zentimeter höher. Es ist erstaunlich, was so ein Orden ausmacht.
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Kleine Flüsterpause, es geschieht nichts. Guido hüpft aus der Schatzkiste, weil die Loredana vorwurfsvoll die Achseln zuckt. Ach ja, da steht das Beam-Gerät. Könnte es sein, dass ein zu prämierender Gast von dort kommt? Guido wartet gespannt. Das Publikum hält den Atem an, als das Beamgerät ein leicht sirrendes Geräusch abgibt. Und tatsächlich: Wer kommt? Es ist Lisa! Lisa aus Berlin!
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"Liebe Lisa, wir verleihen dir den Orden für die schönsten gugelländischen Kommentare auf dem Internet. Niemand kann sich so in unser Land hineindenken wie du, obwohl du gar nicht hier wohnst. Das ist eine grosse Kunst, deswegen ist es ein grosser Verdienst, der gugelländische Orden!" Ein ohrenbetäubender Applaus entbricht. Lisa weiss schon, warum sie eine Sonnenbrille aufhat.
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Jetzt hat es nur noch zwei Orden übrig. Loredana wackelt mit dem Schwanz und macht es etwas geheimnisvoll. Alle blicken rüber zum Beamgerät und zur Schatzkiste. Wer hat denn nun noch einen Orden verdient? Es ist Harry! Stolz und gleichzeitig bescheiden kommt er über den publikumverzierten Laufsteg und nimmt bei Loredana seinen wohlverdienten Orden entgegen. "Du sorgst immer für ein perfektes Funktionieren aller gugelländischen Geräte und hast dem Fufi seinen verknorzten Knopf gerettet. Du hast einen Orden verdient!"
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Der letzte Orden geht an Felix. Der hüpft aber nur schnell aus dem Beamgerät heraus und grad wieder hinein, um zu verkünden, dass er noch viel, viel Arbeit habe und deshalb seinen Onkel Schnorbert damit beauftrage, den Orden in Empfang zu nehmen. Loredanas Worte sind deswegen etwas kurz. "Lieber Schnorbert wir danken deinem Neffen Felix für seine Verdienste in unserer Software-Abteilung. Hier der Orden!"
Jetzt kommt schon Grünling angestapft, aber es hat keine Orden mehr.
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"Lieber Grünling," fängt Loredana an, "du hast deine Kolumne im tiefsten Winter eröffnet, das ist sehr mutig, du hast inzwischen so viele lateinische Wörter gelesen und Pflanzen beschrieben, wir verleihen dir den Doktor Honoris Causa. Das Hütchen ist etwas zu klein, aber wir haben bereits in Hefis Wollshop einen grösseren bestellt. Gratulation!"
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Die feierliche Ordensübergabe ist vorbei. Es wird nun noch geknippst vom gugelländischen Hoffotografen und Ottilio fängt an, seine Torten überall hinzustellen. Alle Tiere unterhalten sich nun miteinander. Es ist ein Gekrächze, Geschnatter, Gepfeife und Geknurre.
Aber auf gugelländisch natürlich tönt alles ganz friedlich: "Ich finde, Ottilio hätte auch einen Orden verdient, ja und die Festa, die Hefe und ich natürlich." "Dass Edi immer einen Preis kriegt ist schon merkwürdig.... grumel, grumel."
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Jetzt wird Torte gegessen und gefeiert. Der Vergissmeinnichttrank wird eingeschenkt. Grünling fällt ein paar Mal sein Hütchen in die Schlagsahne, Frech hat sich mit dem Rehlein angefreundet und Cirillo ist endlich wieder inmitten seiner gefiederten Freunde. Alle sind fröhlich und ausgelassen, bis morgen....
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"Muss ich dem Grünling nun Dr. Grünling sagen?"



 
3. Januarwoche: Der Fotografier-Wettbewerb
"Vielleicht erinnert ihr euch, ich habe neulich gesagt, dass wir unbedingt einen gugelländischen Hoffotografen brauchen, damit wir uns nicht immer alle um alles kümmern müssen. Um herauszufinden, wer am besten dafür in Frage kommt, machen wir einen Fotografierwettbewerb, an dem alle mitmachen können. Hier sind Fotoapparate, bedient euch, es kann sofort los gehen!"
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Edi schnappt sich als erster eine Kamera, aber er hat noch keine Idee, was er fotografieren will. Er möchte einfach etwas ganz Grosses, etwas ganz, ganz Grosses machen. So hüpfen alle Tiere mit ihren Fotoapparaten schliesslich in Wald und Feld hinaus, und jeder fotografiert, was ihm am besten gefällt. Die Geräte sind teilweise zwar etwas veraltet, aber geknipps ist geknippst.
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Mauli und Bauli geben sich grosse Mühe, ein Foto im Schnee zu machen. Aber das ist gar nicht so einfach. "Mach schon, meine Füsse werden kalt." "Ich krieg dich nicht auf das Bild drauf, ich habe immer entweder Wurzelwackeltiere oder nur deinen Bauch."
"So dick bin ich doch gar nicht, du musst nur die Distanz regulieren!" Die Wurzelwackeltiere sorgen schliesslich für ein tolles Foto.
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Thymi ist auch mit dem Fotoapparat unterwegs. "Man soll fotografieren, was man schön findet. Hm, das mache ich. Und wie schön ich das finde... ich sollte vielleicht links etwas anknabbern, das gibt dem Foto eventuell mehr Leben." Schwieriger geht es im nahen Wäldchen zu. Nascosti ist der Foto die Böschung runtergerutscht. "Ich krieg' dich noch, ich krieg' dich." und beide rutschen immer weiter den Abhang hinunter.
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"Das Blatt im Wind" ist dann auch nur ein halber Erfolg, denn es wurde im Rutschvorgang aufgenommen. Anders Grünling, er geht die Sache eher gezielt an und sucht sich das Objekt seiner Begierde. "Frische Triebe, es sind Narzissen, Osterglocken, die, wow, sind die Dromedare unter den Kamelen, herrlich, das ist der Wahn, ich bin hin und weg."
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Inzwischen auf dem gugelländischen Hausdach. "Ich werde das einmal ganz professionell machen." grummelt Professor, Dr. Zeig und baut sich den Fotoapparat auf. "Natürlich kann man die Luftfeuchtigkeit durch die Bläue des Himmels erkennen, aber vielleicht sollte ich doch noch.... oh, was ist das dort, Blaues?" Cirillo hat auch eine seltene Pflanze entdeckt und macht ein Foto davon.
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"Wow, eine gugelländische Blauwurz im Januarsonnenschein." Während Cirillo noch den Spinnwuppenfänger anhimmelt, geschieht hinter dem Haus Dramatisches. Schnorbert fotografiert Caroline, wie sie aus einer gefährlichen Fels- bzw. Gletscherspalte ein kleines Schweinchen rettet. "Du musst rettungswillig gucken, es sieht aus, als wolltest du das Schwein fressen. Nochmal, hopp."
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"Tja, gekonnt ist eben gekonnt."  Im nahen Wald schubbst Kai, der Hai, eine seiner vielen Freundinnen an den Abgrund. "Bin ich so gut?" "Jaaaa, ich hätte ein ganzes Kamerateam mitnehmen sollen und gleich einen Film drehen, du bist Klasse, wie Heidi!" sagt Kai und hüpft mit einem Riesensatz auf das Eis, um seine Zigarre zu rauchen.
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Oh, wen haben wir denn da? Geolg, der gugelländische Steinforscher, er hat einen hochinteressanten Fund gemacht. Das Foto nennt er: Elefant beim Essen. Wer wissen will, wie er darauf kommt, muss das Foto genauer betrachten. (Der Rüssel führt etwas in den Mund.) Nicht beim Essen ist die Schangelina, aber im Element, Eis, Kalt, Schnee, wie schön! Sie fotografiert gugelländische Wurzelwackeleisblumen.
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Es ist schon erstaunlich, wie emsig sich alle an die Fotografier-Aufgabe herangemacht haben. Und das in einer Zeit, wo es wirklich nichts gibt, dass sich zu fotografieren lohnt. Wie auf dem Mond, alles im Sandmännchenmodus, nichts, was einen so richtig zerreissen könnte vor Begeisterung. Oh, aber Laura findet doch etwas. Sie ist mit Alfi, der Fledermaus, auf der Pirsch. "Guck mal hier, Schatten und Sonne, Winter und Frühling, alles auf einem Bild, knipps doch mal."
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Beppa ist mit William, dem Nashorn, unterwegs. "Stell dich einfach mal da oben rauf und mach ein freundliches Gesicht." sagt Beppa und schiebt die Riesenkamera vor sich her. "Soll ich Cheese sagen?" "Nein, halt lieber den Mund und schau einfach freundlich. - "Na gut, dann sag eben Cheese." Auch dies wird natürlich das optimale Foto, besser kann man es nicht machen.
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Allerorts in Gugellandia haben an diesem Tag die Tiere nicht nur mit ihren Fotoapparaten sondern auch mit eisigem Wind und Wurzelwackeltieren zu kämpfen. "Auf dem Foto sieht man nicht, dass es kalt ist, "guck einfach, als wärst du in der Sahara." Leicht gesagt. Nachdem Amanda immer wieder von eisigen Sturmböen umgenietet wird, kommt auch noch so ein Sabateur im Pelzkostüm und wirft Peso über den Haufen.
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Aber man nimmt es natürlich mit gugelländischer Gelassenheit, schliesslich geht es um Kunst und die Wahl zum Hoffotografen. Ahuii macht sein Foto. "Weisst du, Cirillo, das ist meine Schatzkiste, die war voll bis zum Rand mit Moneten, und die sind jetzt alle im Kaktusgarten von Amanda, weil, und du siehst ja selber, wie sie ist, und jetzt haltet endlich mal euere Schnäbel, ich drücke ab."
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Viele tolle Aufnahmen werden an diesem Tag gemacht, jeder denkt natürlich, dass sein Foto das allerschönste ist. Auch Edi, der ja als erster mit der Kamera abmarschiert ist, sucht noch nach dem perfekten Motiv. Ich muss etwas ganz ganz Grosses machen, etwas vom Grössten, das es gibt, ich hab's: Elefanten.
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In Gugellandia gibt es sogar ein Elefantenland, da tummeln sich einige von diesen Dickhäutern. Edi macht sich auf die Suche. "Hallo Rambo, kannst du mir mal ein paar Elefanten besorgen, ich glaube, ich brauche sie für mein Foto." Gesagt, getrötet. Tröööööööööööööööööööööööööt. Ein paar gugelländische Elefanten hört man kommen. Tam. Tam Tam. Tam. "Was ist?" Tam. Tam. Tam. "Hier sind wir."
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Und tatsächlich, die ganze Elefantenkarawane marschiert herbei. "Hallo Edi, das ist aber nett, dass du uns fotografieren willst." "Ja, ich glaube, in euch steckt ein himmelschreiendes Talent, ich muss Fotos von euch machen." Und Edi knippst und macht, mit Blitz und Gegenlicht, im Schatten und mit niedriger Blende, er versucht alles. Die Elefanten sind stolz. Aber es ergibt sich einfach nichts total Umwerfendes.
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Edi gibt nicht auf. "Ich weiss, dass ihr gut seid, alle nochmal, hopp Aufstellung." - "Du Edi, darf ich auch mal was sagen?" "Nein, wir sind jetzt am Set, jetzt wird gekuscht und fotografiert, verstanden?" "Ich bin Knipps, und ich hätte da eine Idee." "Ich habe selber gute Ideen, mach dich vom Acker, besser gesagt, setzt dich aufs Foto, es geht weiter." "Aber, Edi....." "Na schön, was meinst du?"
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Später sitzen die gugelländischen Hauptverantwortlichen, sprich JURY zusammen vor dem PC und gucken sich die ganzen Fotos an. "Ich bin begeistert" sagt Hefe. Ich bin für das Bild von Pfurr. Festa tendiert mehr zu Geolg und überhaupt, als die Fotos von Edi und seinen Elefanten kommen, sind alle hin und weg.
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"Na klar, einfach auf den Kopf stellen, und alles hat einen neuen Reiz. Prima Idee, Edi, wo bist du?" Aber Edi ist immerhin so bescheiden, dass er dem kleinen Elefanten den Job als neuer Hoffotograf überlässt. Knipps ist nun in aller Munde. Ein kleiner Elefant hinter einem grossen Fotoapparat. Er wird wahrscheinlich auch einen Orden bekommen. Tschüs Freunde, bis nächstesmal.
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Der Vorverkauf für die Tickets zur gugelländischen Ordensverleihung hat bereits begonnen.



 
2. Januarwoche - Fliegen mit Amanda
"Hallo, Harry, guten Morgen. Kannst du uns eine "Papageichhörnflugnuss" machen? Ich habe Pfurr doch einen Rundflug zu Weihnachten geschenkt. Heute ist das richtige Wetter." Harry bohrt vier Löcher in Schale. Nun braucht es nur noch Schnur und eine Stricknadel und die Papageichhörnflugnuss ist fertig. "Wo möchtest du denn zuerst hin, Pfurr?" "In den Wurzelwackelwald zu den anderen Eichhörnchen. Dort war es so lustig."
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"Hm, okay, da weiss ich, wo es ist, also einsteigen." Und bei schönstem Wetter startet Amanda mit Pfurr in der Nusschale ihren Rundflug über Gugellandia und vergisst natürlich, die Karte mitzunehmen. "Bist du noch nie geflogen?" "Eichhörnchen haben ja bekanntlich keine Flügel." Sie fliegen zuerst eine Schleife über Haus und Garten, alles ist ziemlich ähnlich wie auf dem Mond, Hauptfarbe Grau und Bräunlich. Aber Pfurr gefällt es ausgesprochen gut, und er singt.
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"Hoch in der braunen Scha-ha-le, flieg ich durch Feld und Wald, mit Amanda flie-hie-gen, über das ganze Land. Tralala, tralala.." "Da vorne ist schon der Wurzelwackelwald. Halt dich fest, wir landen gleich." Amanda geht vorsichtig runter, damit Pfurr bequem aussteigen kann. Aber was ist das? Es ist überhaupt weit und breit niemand zu sehen. Kein einziges Eichhörnchen, ja nicht einmal das böse Wurzelwackeltier. Rein niemand. "Wo sind denn die alle hin?" Amanda weiss es auch nicht.
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So setzen sie eben ihren Flug fort. Hoch über die gugelländischen Ländereien. Einmal ist Pfurr beinahe aus seiner Nussschale gepurzelt, weil Amanda den Rückwärtsgang eingelegt hat. Einige Male werden sie auch von merkwürdigen Flugverbotstafeln begrüsst, auf denen "no parrots" steht. "Was das heisst? Keine Ahnung, das gilt nur für Kaninchen, mach dir keine Sorgen." 
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In Wahrheit aber hat sich Amanda bereits verflogen. Sie hat nur von Ahuii's Schatzsuche-Berichten eine ungefähre Ahnung, wo das Land mit den Bären sein könnte. Eher versehentlich biegt sie in eine Gegend ein, wo man in der Ferne ein paar Bären im Kreise sitzen sieht. "Entweder halten die Kriegsrat oder rauchen die Friedenspfeife, mal sehen." Und man nähert sich den brummigen Gesellen. Als man näher kommt, wird es klar, sie sitzen um einen Honigtopf herum, und löffeln fleissig und schmatzen.
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Auch Pfurr und Amanda schlecken aus dem Riesentopf. Süss mögen eben alle Tiere gern. Der Topf ist schon halb leer, und es legen sich auch schon Schatten über die Lichtung. "Sorry, jetzt haben wir euch alles weggefressen!" entschuldigt sich Amanda, "ich glaube, es ist besser, wenn wir jetzt gehen." "Der Topf ist schon wieder voll," lachen die Bären und winken Amanda und Pfurr nach, wie sie wieder hoch in die Lüfte steigen. "Ich kann nicht mehr gut fliegen, ich habe zu viel Honig geschleckt."
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Amanda muss notlanden. "Bleib hier, ich komme gleich wieder," sagt sie und verschwindet im Gebüsch. Pfurr weiss nicht, wo in diesem riesigen Gugellandia sich dieses Gebüsch befindet und er möchte lieber nicht allein sein. "Vielleicht gibt es hier auch ein Wurzelwackeltier, das Eichhörnchen frisst? Bibber, schlotter, Amaaaaaanda, wo bist du, lass mich nicht allein, ich fürchte mich."
Es raschelt im Gebüsch. Aber nicht dort, wo Amanda verschwunden ist, sondern auf der anderen Seite.
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"Amanda, bist du's?" Aber als Amanda in die Sonne tritt, bekommt Pfurr einen Riesenschreck. "Ojemine, du bist ja ganz blau angelaufen. Kommt das von dem Bärenhonig?" "Ha ha ha, ja wen haben wir denn da?" Amanda lacht sich schief, als sie sieht, dass Pfurr sie mit einem blauen Papagei verwechselt hat. "Aber das ist doch Cirillo, den kenne ich aus Puerto Rico. Sein Kapitän hat dort eine Spelunke gekauft. Was machst du in Gugellandia, Cirillo?"
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"Ich habe auf euerer Webseite gesehen, dass es hier so lustig ist, da dachte ich, ich schau mal vorbei, aber dann habe ich mich hier verirrt." "Leider weiss ich im Moment auch nicht genau, wo wir uns befinden, aber da vorne sehe ich bunte Punkte. Lass uns hinfliegen." Sie befinden sich auf der Höhe von Farbiland. Das ist der Ort, an dem all jene Tiere zu Hause sind, die nicht richtig in eine bestimmte Kategorie hineinpassen, oder besonders farbig sind.Hier herrscht immer buntes Treiben.
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Und der Vergissmeinnicht-Trank steht auch gleich auf dem Tisch, besser gesagt in der gugelländischen Steppe, wie es sie eben nur im Januar gibt. Cirillo erzählt seine Geschichte und sagt allen, wie sehr er sich auf diesen Vergissmeinnicht-Trank gefreut hat. "Wer von euch ist denn nun Gugel und wer Edi? Ah, und den Professor Dr. Zeig möchte ich kennenlernen, und Loredana." "Ja, da müsst ihr noch weiter. Die wohnen südwestlich von uns."
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Während sie nun zusammen Vergissmeinnicht-Trank schlürfen, kommt Amanda plötzlich die Idee, man könnte Ahuii und den anderen einen Streich spielen. "Du fliegst mit Pfurr nach Hause, und ich verstecke mich. Dann meinen alle, du wärst ich und wir lachen uns tot. Ha ha ha, na wie findet ihr das?"  "Aber du bist doch rot, und Cirillo ist blau." wendet Pfurr ein. "Das merken die doch." "Ja, aber sie wissen doch gar nicht, dass es Cirillo gibt. Sie wissen nur, dass ich mit dir weggeflogen bin."   -    "Aha."
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Jetzt erklärt man ihnen noch die Flugroute, und dann flattern sie fröhlich los. Kurz vor dem gugelländischen Hauptsitz, biegt Amanda ab und schleicht sich von hinten an einen Ort, von dem sie nicht gesehen werden kann. Pfurr gibt Cirillo Anweisungen. "Da, dort vorne, da musst du landen, dort warten schon einige auf unsere Rückkehr. Ich bin ja soo gespannt, was die sagen werden. hi hi, wir müssen ernst gucken und dürfen nicht lachen."
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Langsam kommt Cirillo an den Boden, dann dreht er sich noch einige Male wie ein Helikopter, damit man auch von allen Seiten sehen kann, dass er nicht rot sondern blau ist. Das gugelländische Empfangskomitee sagt anfangs nichts. Jeder denkt, er sieht vielleicht nicht richtig. Erst als Frech ruft: "Was ist denn mit dir passiert, Amanda?" machen auch die anderen endlich das Maul auf. "Warst du beim Frisör?" "Ich glaube eher, sie hat zuviel Vergissmeinnichttrank getrunken."  Jetzt kommt Ahuii.
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"Du bist gar nicht Amanda, du kannst niemals Amanda sein!" Jetzt hört man es auch schon kichern hinter dem dicken Maulbeerbaum, und Amanda guckt hervor. "Da seid ihr jetzt aber schön erschrocken, ha ha ha." Allen fällt ein Stein vom Herzen. Vor allem Festa ist froh, dass es in der Nähe keinen anderen Frisörsalon gibt, der ihr Konkurrenz macht. Und jetzt wird natürlich zuerst einmal anhand der Karte geschaut, wo man überall gewesen ist, und wo man Cirillo getroffen hat.
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"Selbstverständlich kannst du bei uns in Gugellandia bleiben, Cirillo", sagt Gugel. Noch so ein karibisches Temperament kann man in diesen frostigen Tagen gut gebrauchen. Cirillo flattert erfreut und lässt sich gleich von Ahuii und Amanda die besten Futterplätze zeigen. Einzig Schnorbert hat etwas zu stänkern: "Jetzt haben wir nicht nur Frost und Rehe, sondern auch noch eine Papageienplage!"
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Ob er recht hat, wird die Zukunft zeigen. 



 
1. Januarwoche - Silvesterparty auf dem Mond sowie Jahresrückblick 2016
Unsere Silvesterparty auf dem Mond ist ein grossartiges Ereignis. Die Hinreise findet gemütlich mit dem Osziliotifon und dem Xerröd statt. Das Fondue kommt auch gleich mitgedüst, und man isst und feiert im Sternenschein. Nach dem Essen gibt es eine Klettenfliegerschlacht. Das Lustige dabei ist, dass man diese blöden Kletten fast nicht mehr aus dem Pelz bekommt.
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Frech hat natülich wieder Spuren von Mondkälbern oder Rehartiges erschnuppert, und alle haben dann diese Mondkarawane von merkwürdigen Wesen gesehen. Wutzi, Frech und die Rehschleuder machen sich sofort auf die Jagd, sie erwischen aber natürlich keines. Ebenso geht es Grünling, der immernoch versucht, den Gruenlingus Lunarius habfest zu machen. Er ist aber entwischt und hat nur etwas farbigen Staub hinterlassen. Alles wird noch ausgiebig gefeiert. Man hofft, dass alle heil nach Hause gekommen sind.
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Und jetzt kommt unser alljährliche Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate. Es ist so viel los gewesen, man kann sich kaum mehr an alles erinnern. Angefangen im Januar, als wir eine "Rehscheuche" bauen wollen. Frech und Peso entwerfen zwar eine Skizze, aber von dem Ergebnis sind dann nicht mal die Rehe erschrocken. Und dann weihen wir unser neues Beam-Gerät ein.
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Als Paulchen ankommt, ist er noch so gross wie der Rahmen der Beam-Gerät-Öffnung, aber als er ein paar Schritte macht, wird er riesig. Man zeigt ihm natürlich ganz Gugellandia und verspricht: er kann ja jederzeit durch das Beam-Gerät hier ein und ausgehen. An der grünen Woche kommt auch wieder Besuch. Zärmchen und Edi werden gleich Freunde. Nur der wunderschöne Karottenstand hält der Belagerung durch die gugelländischen Hasen nicht stand.
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Das Grossereignis des Winters 2016 ist natürlich die Eiskunstlaufmeisterschaft. Da gibt es einiges zu sehen. Natürlich auch zu kritisieren, dafür sind ja so Schiedsrichter da. Der Schnorbert hat offenbar den Zustand der Eisfläche bewertet anstelle der Darbietung von Festa. Die letzte Kür ist kaum vorbei, da fängt das Eis schon an, zu schmelzen.
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Thymi, das kleine Häschen, ist Beppa, der Freundin von Edi, ein Dorn im Auge. Immer ist dieses dumme Langohr dabei und immer süss und beliebt. Sie schwört Vergeltung und sabotiert das Sackhüpfen. Aber es tut ihr dann schnell leid und sie bringt alles wieder in Ordnung. Im Sack für den Sieger ist nämlich ein neuer Gugelandianer drin. Es handelt sich um Ahuii, einen redseligen Papagei.
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Am Tag der Wallfahrt ist Edi als erster am Start. "Ich habe alles eingepackt, Zelt, Wärmeflasche, Tauchanzug, Schlangenserum, Frack, Krawatte, .." "Hör auf, Edi, aber du hast recht, man weiss ja nie, was man auf so einer Reise alles erlebt." Sie watscheln fröhlich los, die Sonne scheint und sie besuchen all diese gugelländischen Plüschitus, die irgendwo im Nirwana daheim sind. 
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Die Golden Gugel Verleihung ist ein grosses gesellschaftliches Ereignis. Letztes Jahr feierte man den goldenen Vierbeiner. So gesehen hat Edi bereits zweimal gewonnen! Aber es ist auch schnell wieder Schnee von gestern, denn Ahuii bringt Leben in die verstaubten Plüschtiere. Er gründet einen Chor. Man kann sich vielleicht vorstellen, was das für ein Gekrächze und Gequietsche ist.
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Der Frühling klopft an die Pforten, Ostern naht, und Laura gibt Kurse im Eier anmalen. Heuer will man eine Art Misswahl für den schönsten Osterhasen veranstalten. Festa's Beauty-Salon hat grossen Zulauf. Die Schiedsrichter leiten nur die Vorausscheidung, die eigentliche Wahl findet dann über Internet statt. 
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Die Nummer 6 hat gewonnen, aber sie verschwindet genau so schnell von der Bildfläche wie die Schokolade und die Eier. Aber es ist ja schon wieder etwas Neues am Werden. Harry baut eine Zeitmaschine. Er stellt sich vor, dass man dann nicht nur in den verschiedenen Jahren herumkurven kann, sondern natürlich auch in den Jahreszeiten. Und im Moment wollen alle Sommer.
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Es ist ein Riesengedrängel am Eingang. Jeder möchte woanders hin und in eine andere Zeit. Und dann haben sie den Salat. Edi wird kurz ein paar Jahre zurückgeschleudert und eine wichtige Schraube geht verloren. Und zu allem Unheil beginnt es, zu schneien. Aber Harry rückt aus mit seinem Metalldetektor und Edi hilft ihm, die Schraube zu finden.
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Die Schraube ist gefunden, die Maschine geflickt, aber die Interessen haben sich schon wieder anderweitig verlagert. Ottilio muss dringend zu Lisa nach Berlin. "Die kocht einen Super-Rosenkohleintopf, ich muss dringend das Rezept haben."  Mit dem neuartigen Beam-Gerät ist das natürlich alles keine Sache. Ausser dass Gugellandia eine Weile ohne Koch ist.
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Der Rasen ist inzwischen endlich ergrünt, und das erste gugelländische Golfturnier kann starten. Da schlummern ja richtige Talente. Schnorbert hat sich immer schon einen eigenen Golfplatz gewünscht und genügend gelästert, dass sie es nie schaffen, einen gleichmässigen Rasen hinzukriegen. Grünling rennt sogar anstelle von Schläger mit der Giesskanne auf dem Green herum.
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Es ist ein sehr lustiges Golfturnier. Um so heulsusiger wird es um Ahuii, den sonst lustigen Piratenvogel, der plötzlich vom Heimweh gepackt wird. Alle beschliessen, ihm eine Freude zu machen, und man organisiert eine Gugelländische Schatzsuche. Aber was ist eine Schatzsuche ohne Schatz. Zuerst muss man sich um die Geldbeschaffung kümmern.
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Edi versucht an den Bahngeleisen Münzen durch Plätten zu vergrössern, die anderen kennen die geheime Werkstatt, dort können sie das Zeug sogar herstellen. Inzwischen zeichnet Laura eine Schatzkarte, die sich gewaschen, besser gesagt mit Wachs und Öl besudelt hat, um möglichst gefährlich auszusehen. Ahuii hat grosse Freude und die Schatzsuche beginnt.
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Sie erleben viele Abenteuer und am Schluss muss ihnen Laura noch zu Hilfe kommen, denn sie haben die Schatzkarte verkehrt herum gehalten und schon den Acker umgegraben, dabei ist die Schatztruhe im Teich versteckt. Dann ist Ahuii ein reicher Nabob und man hat schon Angst, das Glück könnte vielleicht nicht lange anhalten. Was macht man mit so viel Geld, wenn man keines braucht?
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Der schönste Monat, der Mai, hält Einzug in Gugellandia. Ahuii bekommt noch eine Überraschung, was, wie alle meinen, wahrscheinlich in erster Linie mit seinem plötzlichen Reichtum zusammenhängt. Amanda fliegt ein. Und sie weiss auch, wie man so viele Münzen am besten los wird.  
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Die Wiesen sind voll mit Orchideen, man will einen Film darüber drehen. Den ersten, gugelländischen Dokumentarfilm! Das ist eine ganz neue Erfahrung für alle, vor allem, wenn Bienchen dabei ist, und wenn man zum Schluss den Grünling im Fernsehen sieht.
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Das schönste, alles übertreffende, Ereignis in Gugellandia kommt jetzt. Der Zirkus ist da. Alle arbeiten fleissig an den Vorbereitungen, man übt tagelang und dann steht er vor der Tür. Besser gesagt, die Zuschauer. Sie kommen alle gespannt daher, denn man will ja den Grünling sehen, wie er Blumentöpfe balanciert und Beppa, wie sie über das Hochseil tanzt.
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Die Clown-Nummer mit Edi und Schnorbert reisst die Zuschauer zu Beifallstürmen hin. Das Gelächter ist schon ohrenfeindlich, als Edi mit seinem Brot an der Leine um die Ecke kommt. Und als Schnorbert den Salat an der Wäscheleine sieht, hält sich mancher Zuschauer schon den Bauch vor Lachen. Aber dann wird es brenzlig. Die Raubtiernummer kommt. Noch ein Höhepunkt!!
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Die Zuschauer liegen schon in atemloser Spannung auf dem Rücken, damit sie sehen, was da auf dem Trapez so abgeht. Niemand hat etwas daran zu kritisieren, dass Vögel ja eigentlich gar nicht runterfallen, weil sie ja fliegen können, aber es folgt auch gleich die letzte Nummer. Ahuii bewirft Amanda mit Messern. Die Nummer haut alle um. Dann kommt das Finale und gleich jagt schon das nächste Grossereignis die gugelländischen Ebenen.
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Ebenen hat man eben wenig, und so wird das Fussballfeld direkt vor der Haustüre aufgebaut. Ottilio bringt Mehlsäcke und Harry streut die weissen Striche. Das Spiel kann beginnen. Wer die Fussballregeln nicht kennt, es ist ganz einfach: Man muss wissen, in welches Tor man schiesst und wer es verteidigt. Das Spiel wird zum Schluss noch verhagelt, aber es sind alle begeistert.
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Und zum Abschluss eines ereignisreichen Monats bauen wir noch Flösse und schippern auf dem Teich hin und her. Naja, schippern ist vielleicht nicht das richtige Wort. Es ist überhaupt ein Rätsel, warum wir alle über den Teich geflösst sind, wo man ja hätte einfach rundherum gehen können. Eben ein Rätsel von Guido. Und dann kommt das mit den Fliegern!
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Jeder bastelt sein eigenes Papierflugzeug, das ist schon mal gar nicht einfach. Und dann muss es ja auch noch fliegen. Die ersten Bruchlandungen machen wir auf der Wiese, aber dann geht es weiter, von der Rampe aus, quer über das Tal, so weit wie möglich.
Zuerst schiessen die Damen, dann kommen die Besseren, ha ha. Der Flieger von Amanda ist schon in der zwei Meter entfernten Kardopflanze hängen geblieben.
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Beppa und Frech haben ganz ordentliches "Flugzeug" gebastelt, und entsprechend weit fliegt einjedes. Nun machen sich alle auf die Suche nach ihren Fliegern. Der Weg führt runter, in den Wald. "Da vorne, guck mal, da ist noch einer!" Es fehlen noch die Flieger von Miezi, Frech und Beppa, dabei sind wir an der gugelländischen Grenze. "Aber hier müssen sie ja irgendwo sein."
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"Das ist sicher ein Gespensterhaus. Hier sind unsere Flieger gelandet." Natürlich, wie könnte es auch anders sein, Frech erblickt seinen Lockzeed U2 kurz vor einem merkwürdigen Liftschacht und schnappt ihn sich. Jetzt sucht man noch das letzte Papierflugzeug: den "Pieps 24" von Beppa. Aber da kann man lange suchen. Die Gespenster haben ihn geschnappt.
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Inzwischen ist es Sommer geworden und alle machen ihre Ferien. Gugellandia startet einen Sommerlinkkalender, der so lange dauert, bis alle wieder aus ihrem Urlaub zurück sind. Dabei ist nur Ottilio richtig abgehauen. Alle anderen sind mehr oder weniger fleissig in Gugellandia, und jeder macht noch seinen Job. Nur die News sind ähnlich: Ferien, Vacanze, Holiday etc.
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Professor Dr. Zeig beobachtet allwöchentlich noch seinen Himmel im voraus. Peso lässt seine Prognosen für Umwelt und Kultur heraus, Schnorbert findet in jeder Suppe ein Haar, und Guido schmiedet weiterhin seine Rätsel. Es wäre eigentlich alles beim Alten, wenn nicht einfach Ferien wären. Aber, oh Schreck, die sind ja schon vorbei. Und weiter geht's.
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Es gibt da einen Turm im Tal unten, den sieht man im Winter immer aus dem Nebel herausragen. Den will man nun im Sommer einmal besuchen. Es ist der Turm von Merana. Obwohl einige Tiere Flügel hätten, watscheln sie gemeinsam zu diesem baufälligen Objekt und gucken es erst einmal von unten an. "So, da gehen wir jetzt rauf, einverstanden?" Eine Wendeltreppe führt zum Turm.
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Von oben ist der Ausblick toll. "Da unten ist Napoleon schon vorbeispaziert!" weiss Peso. Aber keiner kennt diesen Napoleon. Zurück in Gugellandia findet die Preisverleihung für das Sommerlinkrätsel statt. Grünling überreicht Kimba einen Kaktus, ansonsten gibt es versilberte Eierbecher und viel Unterhaltung, denn es herrscht zur Zeit "geologischer Alarm".
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Es geht dann weiter an den Fluss "Erro". Hier kommt der Geologe "Geolg" voll auf seine Kosten. Aber auch die anderen Tiere planschen in den Fluten und freuen sich des Sommers. Edi macht sogar eine Bootsvermietung auf. Als Schangelina beim Herumhüpfen auf den Felsen ihr Amulett verliert, taucht Festa mutig auf den Grund, und holt das Schmuckstück wieder herauf.
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Aber nichts desto Trotz ist es eigentlich ja schon September, der Wind ist ab und zu etwas kühler, und die gugelländischen Gedanken werden schon etwas nachdenklicher. Das Abenteuer von Gugeli und Gugela gefällt allen. Man schickt die Zwei zum Kennenlernen den ganzen italienischen Stiefel hinunter und per Hochzeitsballon kommen sie wieder heim nach Gugellandia.
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Der gugelländische Triathlon besteht aus Schwimmen, Radfahren und Schiessen. Wobei Schiessen mit Bällchen werfen gleichgesetzt werden kann. Voll ins Zeug hat sich Amanda gelegt. Sie ist trotz toller Taucheinlage, später vor lauter Schwung mit dem Fahrrad im Gebüsch gelandet. Einige haben auch geschummelt und Punktabzug erhalten.
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Diese Anlässe sind immer die Liebsten. Ahuii und Edi haben am meisten Punkte ergattert. Jetzt kommt aber die Geschichte mit dem Hund. Edi will mal einen haben, der rangmässig unter ihm steht. Einfach jemanden, dem er Sitz und Platz befehlen kann. Aber dann hat er keinen passenden Hund gefunden. Doch sein Beispiel hat Schule gemacht. Jeder will jetzt einen Hund.
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Den ganzen September geht man mit seinen Hündchen fröhlich spazieren, doch dann wird plötzlich eines gnadenlos entführt. Zum Glück hat man Pesock Holmes und Edi Watson, die spühren dann nicht nur das Hündchen von Schangelina wieder auf, sonder sie finden auch noch Federn vom Täter. Aber das ist eine Woche später auch nicht mehr wichtig.
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Jetzt baut man eine Geisterbahn. Laura ist Schirmherrin von allen Basteleien und legt so richtig los. Sie hat sämtliche Kartons von eventuell einschlägigen Konserven in Gugus umbenannt und jetzt kann man frohgemut loslegen. Harry baut die Schienen, man bastelt Fledermäuse, die Echten lernen Extrakunststücke um alle zu Erschrecken. Harry probiert die Bremsen aus. Es geht los.
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Es wird eine turbulente Nacht. Was Federn hat, fliegt, was Geisterbahn liebt, das kommt zehnmal pro Minute wieder die selbe Strecke runter, und dann mitten in die Suppe oder den Salat, oder was da gerade auf dem Tisch wackelt. Aber so ab 24.00 Uhr wird nur noch getanzt und später philosophiert und gekuschelt.
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Die Tage werden kürzer, und ab und zu ist auch mal ein nebliger dazwischen. Da kann man sich ja mal auf die hauseigenen Künste besinnen und ein wenig Malkurse geben. Laura lässt den Albert kommen. Das ist ein fetter Bär mit ungeheurem Wissen über den ganzen Schnickschnack. Ja, man hat es nicht leicht mit Ignoranten. Ein paar Begnatete findet Laura, es sind Edi, Zeig, Loredana und Hefe. "Ihr lernt jetzt malen!"
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Hefe ist dann auch gleich schuld am nächsten Disaster. Sie freut sich auf das Karussel am Jahrmarkt, aber sie hat sich im Kalender verguckt. "Verflixt, das ist erst nächste Woche." Was jetzt? Alle haben sich schon so gefreut. Na was wohl? "Wir bauen selber ein Karussell."
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So ein Ringelspiel gefällt eben allen. Eine Woche später, geht man dann wirklich auf den Jahrmarkt. Und was es da alles hat. Nicht nur Karussell, Schiessbuden und Süsswaren. Auch Kleider, Hüte, Taschen, Schmuck sogar, jeder findet so seinen Lieblingsstand.
Hefe sorgt sogar für Zuwachs im gugelländischen Lager, weil ihr der kleine Pfurr im Gestell so leid tut.
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Gut, dass man sich noch mit genügend Zuckerbonbons eingedeckt hat, denn es kommt jetzt endlich regnen. Der Professor steht eigenpfotig in der Pfütze und lässt sich berieseln. "Ich habe es prophezeit, das ist die Hauptsache. Jetzt ist ja wurscht, ob ich nasse Füsse kriege, Hauptsache, meine Vorhersage stimmt.
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Und es regnet drei Tage lang. Dort wo es noch nie einen Bach gehabt hat, fliesst plötzlich Wasser in Strömen. Interessant, für neugierige River-Rafting-Fans. Auf Baumrindenbooten geht es im Rauschetempo flussabwärts. Zum Glück passt Grünling am Wasserfall auf und kann das Boot von den kleinen Gugelis noch rechtseitig aufhalten.
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Jetzt wird es schon weihnachtlich. Einige Tiere entdecken am Waldrand den Eingang zu einer Wichtelhöhle. Und nicht nur den Eingang. Als endlich alle drinnen sind, findet Edi sogar eine merkwürdige Türe zu einem Durchgang, der noch ganz woanders hinführt. Es wird alles noch viel wunderlicher. Zum Glück sind alle neugieriger als ängstlich, und sie folgen dem Weg.
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Türen sind immer etwas Verheissungsvolles. Wenn man durchgeht, weiss man oft nicht, was einen erwartet. Es dauert eine Weile, da erinnert sich Loredana plötzlich. "Ich weiss, wo wir sind, wir sind in Jesolo." "Stimmt, Gugellandia hat kein Meer." Alle staunen. Inzwischen hat Grünling schon einen Heckeschneideauftrag bekommen und Schangelina hat das Eisfeld entdeckt.
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"Oh, wie polarisch, hier ist es schön, komm Loredana, wir drehen eine Runde auf dem Eis." Es hat ein paar Leute, die wundern sich über uns, wenn wir so über das Eis fegen, aber sie finden uns alle süss. Und süss geht es nun auch weiter, denn bald sind alle wieder zu Hause. Ottilio hat den Tannenbaum mit Puderzucker bestäubt.
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Zu Weihnachten hat dann jeder ein Geschenk gemacht und jeder eines bekommen. Das sind umgerechnet....ach viele Geschenke gewesen. Vor allem weil ja noch welche von auswärts dazugekommen sind. So haben wir zum Beispiel ein Mondgrundstück geschenkt bekommen. Ein Claim auf dem Mond. Alle sind völlig von den Socken, und Guido macht schon den Xerröd startklar.
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Mond, wir kommen. Gleich am 25. Dezember starten wir unsere Mission und wissen, hier lässt es sich unsererseits gut leben. Amanda hat dann die Idee, wir machen hier unsere Silvesterparty. Und so sei es. Viel Glück im 2017, lustig feiert man bis die Erde aufgeht. Aber das hatten wir ja schon. Wir freuen uns auf ein glückliches Neues Jahr mit euch allen.
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