News : Immer das Neuste aus Gugellandia

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Februar 2021





 
Die Bremer Stadtmusikanten (Teil 2)
Gockel sitzt ganz übermütig auf einem Ast, wackelt auf und ab und ruft den anderen Mut zu. "Los, wir marschieren nun alle nach Bremen, dort werden wir zu Bremer Stadtmusikanten und machen unser Glück." Aber sowohl Esel, Hund und Katze sind weite Märsche nicht gewohnt. "Meinst du nicht, dass wir uns etwas zu viel vorgenommen haben?" seufzt Miezi. "Ach was, wir sind so jung, wie wir uns fühlen, die Welt steht uns offen, schaut nur den wunderschönen blauen Himmel an."  Alle gucken nach oben und müssen zugeben, dass der Himmel wirklich wunderschön blau ist. "Na, also, dann kommt, weiter!"
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Toffel knurrt der Bauch. Er muss an den schönen Schinken denken, den er zu Hause vor der Schnauze hatte. "Aber du hast recht," freut er sich, "vielleicht finden wir ja anderswo auch noch eine Zukunft." Und schon hüpft der alte Hund ganz jugendlich über Zweige und krumme Äste, dass das Laub nur so spritzt. "Juhuh, wir werden Bremer Stadtmusikanten, wie ist das toll. Ich spiele die Gitarre, das ist sicher das einfachste. Ha, ha, ha."  Der Esel bleibt abrupt stehen. "Nein, ich spiele die Gitarre, du kannst ja die Geige machen."
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Während sie sich so über ihre musikalischen Talente auslassen, erscheint der erste Hinweis, dass sie sich auf dem richtigen Weg befinden. "Schaut mal, wie schön, die ganze Welt liegt uns zu Füssen!" Sie gucken staunend in die Weite, und allen wird plötzlich ganz leicht ums Herz. "Wenn wir zusammen bleiben, sind wir zu viert, dann kann uns nichts mehr passieren, dann werden wir die Beatles, bist du eigentlich Linkshänder, Toffel?"  Nichts kann die Euphorie der vier Wanderer erschüttern. Sie merken auch gar nicht, dass sie von allen Seiten beobachtet werden.
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Im Unterholz hocken ein paar Räuber, die auf lukrative Fänge hoffen, aber in Anbetracht von den vier alten Haustieren nichts Unangenehmes erahnen. "Da schau mal, wie ulkig!" Ahuii ist eigentlich ein Pirat und hat sich der Räuberbande nur angeschlossen, weil es hier weit und breit kein Meer hat. "Diese Landratten haben vergessen, ein paar Säbel umzuschnallen, ha ha ha, ich zerreiss' mich, nicht mal Pistolen haben sie dabei! Auch Hehehe lacht von seinem Beobachtungsposten herunter. "Die wären leichte Beute, aber nicht mal der Gockel hat einen Ring am Fuss."
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Aber der Räuberhauptmann sieht doch eine kleine Gefahr in unseren harmlosen Spaziergängern. "Der Esel, den kenne ich, das ist ein ganz fieser, der tut immer, als würde er zusammenbrechen, und dann haut er ab mit dem Gold." Napoleon ist seinerseits der Meinung, dass er der Räuberhauptmann ist und hat eine ganz andere Meinung. "Die Katze müsst ihr im Auge behalten. Die kenne ich. Sie hat hier im ganzen Wald Eingänge zugebuddelt. Ich bin sicher, die hat Dreck an den Pfoten, ha, ha, ha." Dass sie beobachtet werden, merken die Bremer Stadtmusikanten jetzt. Gockel flattert zu Greydon und raunt ihm zu:
"Hört mal, wir sind jetzt eine Einheit, ihr dürft nicht nach links und rechts schauen, denn wir werden beobachtet."
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"Wir sind jetzt die Bremer Stadtmusikanten." freut sich Gockel und flattert ausnahmsweise am Schluss mit, obwohl er sonst immer zu vorderst sein will.  "Bis wir in Bremen sind, kann es aber noch eine Weile dauern, " gibt der Esel zu bedenken. Sie haben langsam alle schrecklichen Hunger. Die ganze Euphorie ist von dem lauten Bauchknurren überschattet. "Vielleicht können wir ein paar Beeren essen?" schlägt Miezi vor, aber es zieht ihr den Magen schon bei dem Gedanken noch mehr zusammen.
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Esel haben ja keine Probleme, in der Natur Nahrung zu finden. Aber Greydon ziert sich ein wenig, als er sieht, wie seine Kumpanen vergeblich auf etwas währschaftere Nahrung hoffen. "Ich kann doch nicht einfach drauflos futtern, wenn die anderen nichts haben."  "Bist du eigentlich Veganer?" fragt Toffel den lustigen Gockel, als dieser sich von oben herab über Wacholderbeeren äussert.  Lustigerweise hat im Moment nur der Veganer etwas zu essen, nämlich der Esel! "Wow, ich habe ein Insektenhotel gefunden, wer möchte ein Bett mit drei Zimmern und zwanzig Fliegen?"
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Miezi hat eine leider leere SARDINENBUECHSE ergattert. "Schade, das Ablaufdatum wäre so wie so schon überschritten."  Toffel hat anstelle eines Knochens ein Reh-Geweih gefunden. "Phuah, wenn ich das esse, gehe ich ja auf wie ein Pfefferkuchen. Da drin hat es Hirschhornsalz, das braucht man, um Lebkuchen zu backen. Gut, ein wenig knabbern kann ich ja, ich will ja leben." Miezi hat ihre leere Sardinenbüchse nun auch verlassen und hört ganz aufmerksam zu, was Gockel von seinem neusten Aussichtspunkt zu verkünden hat. "Da vorne, kommt alle, da hat es ein Haus, und da wohnen Leute drin, sicher können die uns helfen!"
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"Das ist ein Räuberhaus!" vermutet Miezi. Toffel gibt der Türe einen kleinen Schubs. Alle sind nun ganz gespannt, was sie vielleicht zu sehen kriegen. Tatsächlich sitzt da eine ganze Räuberbande gemütlich beim gemeinsamen Schmaus. Toffel verschlägt es fast die Sprache, und man muss ihn halten, damit er nicht vorwärts, oder rückwärts die Stufen hinunter fällt. "Was ist, was hast du gesehen? Dürfen wir auch gucken?"
Seht selbst.
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Diese frechen Räuber sitzen auf einem reich gedeckten Tisch. Sie haben nicht einmal Teller oder Besteck, sie bedienen sich einfach mit den Pfoten. Das ist ein Geschmatze und Geschlabber. Nudeln fliegen auf dem Tisch herum. Der Kuchen versucht sich zu retten.  Sie haben auch noch Wein in den Gläsern und das führt dazu, dass der eine oder andere auch noch zu gröhlen anfängt. "Schumm, schumm, schumm, Weinchen schumm herumm" Ahuii hat schon das heulende Elend.
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"Weisst du noch, wie wir der Alten die Handtasche geklaut haben, ja, ha, ha, und der Volltreffer vor der Bar, wie wir direkt mit dem Geldboten zusammengestossen sind. Ja, ha ha, grööööööööööhl, und dann diese dumme Kuh an der Kasse, die nicht rechnen konnte, ach wie ist das Gaunerleben schön!"  
Die Räuber merken nicht, dass sie schon längere Zeit beobachtet werden.
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"Ich fass'es nicht, das ist so viel Essen, dass man rundherumlaufen kann, und es wird nicht weniger." Die Bremer Stadtmusikanten sind platt. Aber bevor der Räuberhauptmann etwas bemerkt, schliessen sie schnell das Fenster wieder und schmieden einen Plan. " Wir müssen sie so erschrecken, dass ihnen die Gabel aus der Pfote fällt!" Genau, aber wie machen wir das?
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Die Räuber schlingen und schmatzen noch immer, während sich die Bremer Stadtmusikanten etwas haben einfallen lassen. "Wir rennen die Türe ein, alle gemeinsam, die werden dann so erschrecken, dass sie alle Gabeln fallen lassen, wetten? "Worauf wartest du, Toffel, ich bin bereit." Der Esel stellt sich in Position. Auf ihn drauf hüpft nun der Hund. Dann kommt die Katze. Und schliesslich der Hahn. Dann brechen alle durch die Türe und machen ihre Musik.
"Yeah, yeah, yeah, krieeee, yeah, yeah, yeah, kickerikie. "
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Die Räuber sind natürlich erstmal schockiert und hören auf zu essen.  Doch dann sind sie so entsetzt von dem Monster, das hereinkommt, dass sie alle ausnahmslos die Flucht ergreifen. "Los, weg hier, das ist der Weltuntergang!"
"Iiaaaaiaaaaahaiiiiiiiiiiaaaa, Wuffwauwauwinsel,mauuuumiau,kikerikieee, maubaukiee! Dacapo!"
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Die Räuber nehmen Reissaus. Der Schreck ist ihnen durch die Glieder gefahren. "Das ist ja der Teufel persönlich! Rette sich, wer kann, mein schönes Hähnchen, na, soll er es doch haben, der Leibhaftige, bevor er uns noch verfolgt!"
Die armen Räuber sind so erschreckt, dass sie sich nur noch ins nahe Gebüsch retten können und keinen Blick zurück wagen. In der Zwischenzeit sind die Bremer Stadtmusikanten in der Räuberhöhle angekommen. "Das glaube ich jetzt aber nicht." sagt Miezi mit gespieltem Entsetzen. Toffel hat seinen Schinken wieder gefunden.
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So gross war der Hunger. Die kleinen Wandergesellen machen sich nun hingebungsvoll über alles her, was die Räuber noch übrig gelassen haben. "Schmatz, schmatz, schmatz."  Aber jeder ist irgendwann mal satt. "Ich lieeeebe Erbsen!" freut sich Gockel, "Die darfst du ruhig haben, wenn du mir den Schinken überlässt!" "Moment mal, ich habe nicht gesagt, dass ich Veganer bin..." So geht das die ganze Nacht, bis irgendwann alle mal satt sind.
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Miezi hat so eine Stunde nach Mitternacht angefangen, ein wenig "Rausschmeisser" zu spielen. " Los, Leute, jetzt aber alle ab in die Heia, den Rest könnt ihr ja zum Frühstück essen." Mit einem grossen "Puuuuuuuuuuuuuuuuuuuust." bläst sie die Kerzen aus. Jetzt ist alles dunkel.
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Von so viel Aufregung den ganzen Tag sind natürlich alle Tiere müde. Greydon, der Esel, hat seinen Schlafplatz gefunden. "Stört es dich, wenn ich hier oben weile, wir Vögel übernachten gerne auf Ästen!" Alles ist gut, die Ruhe kehrt ein, alle schlafen.
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Aber die Räuber wollen in ihr Haus zurück. "Das können wir nicht auf uns sitzen lassen, los Bauli, du bis erkoren, du gehst zurück und schaust zum Rechten." Die Räuberbande ist einverstanden, der arme Bauli zieht los. Ganz sicher sitzt vor dem Eingang der Hund. Und das ist kein COCKERSPANIEL? Bauli schlottert vor Angst, aber er tritt ein.
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Im ehemaligen Räuberhaus hält nun Toffel Wache. Naja, wenn er gerade Zeit hat. Als die Türe quietscht, macht er schon mal ein Auge auf. Dann sieht er auch schon den Räuber, den sie geschickt haben.
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Bauli weiss gar nicht mehr, was er erforschen soll, da wird er schon am Schwanz gepackt und herumgeschleudert. Als er wieder auf allen Füssen landet, muss er erst mal den Kopf schütteln, "Was war denn das?" Aber es kommt noch schlimmer. Jetzt wird er von ein paar Krallen erfasst....,
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die schleudern ihn nach einem katzigen Kratzer über den Hut gleich ins Jenseits. Da liegt jetzt der arme Bauli auf dem Rücken. Der Hut ist weggespickt. Der Huf des Esels ist auch nicht mehr weit. Gleich geht es los. Greydon muss sich nur strecken und schon fliegt der arme Bauli durch den Stall. Den Hut hat er im Gefecht auch schon verloren.
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Jetzt wird es noch schlimmer. Der arme Bauli hat die Hufe von Greydon zu spüren bekommen und fliegt nun hoch in die Luft, doch da wartet schon Gockel auf seinen Hut. Wie es halt so ist, wer Pech hat, hat eben Pech.
Bauli berichtet dann allen Räubern haargenau, was drinnen so herrscht, alle sind entsetzt.
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DIe Räuber entschliessen sich, eine neue Höhle zu suchen und die alte dürfen die Bremer STADTMUSIKANTEN so lange benutzen, wie sie wollen.
 "Wir werden berühmt, ja?"
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Die Bremer Stadtmusikanten
Das Rätsel um den gugelländischen Küchengeist hat sich aufgeklärt. Ein Freund von Zelly und ihren Süsswarenbeauftragten hat die Schleckzeugröhre nicht gefunden und sich vorübergehend in der Küchenschublade von  Tante Loredana eingemietet. Aber jetzt wurde erst mal grosses Wiedersehen gefeiert. Konstantin, der neue Pinguin ist auch mit von der Partie, als sie alle beschliessen, ein grosses Bonbonfestival zu veranstalten. "Oh, nein, ich kann ja nicht, heute ist Valentinstag, da kommt Besuch und wir spielen wieder ein Märchen." "Sind die Rollen schon verteilt? Kann ich den Prinzen spielen?"
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"Es tut mir leid, Konstantin, in diesem Märchen gibt es keine Rolle für dich, aber bestimmt ein anderes Mal. Wir warten gerade alle auf Gockel, er kommt aus Wetter an der Ruhr durch das Beamgerät und müsste eigentlich schon da sein. Hoffentlich ist er einverstanden, mit dem, was wir vorhaben." Miezi schmunzelt geheimnisvoll und klopft nervös mit den Pfoten. "Ich sehe besser mal nach, ob er nicht schon da ist."
Und da ist er auch schon. Alle staunen, und es kommen immer mehr Neugierige.
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"Herzlich willkommen in Gugellandia, lieber Gockel, wir freuen uns alle, dass du hier bist und hoffen, du bist einverstanden, wenn wir später mit den Vorbereitungen für das Märchen der Bremer Stadtmusikanten beginnen." Gockel freut sich ebenfalls und ist gespannt, was in diesem lustigen Staat voller Plüschtiere wohl noch alles kommen wird." Die gugelländische Bevölkerung weiss inzwischen, dass, wenn es eine neue Märchenaufführung gibt, immer wieder neue Schauspieler gebraucht werden. Und wer möchte schon nicht ein Star werden? "Ausserdem gibt es immer Torte, wenn Besuch kommt." freut sich Edi.
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Gockel stellt sich allen vor und lernt nun den einen oder anderen genauer kennen. "Ah, das sind Hehehe und Napoleon mit Axel, die kenne ich, die sind auch noch relativ neu, nicht wahr?"  Auch Zottel kommt herbei. Er ist der einzige Bär, der in Gugellandia einen Winterschlaf macht. Er guckt noch etwas müde in die Landschaft, aber er hat auch gehört, dass es Kuchen geben soll. "Für das Märchen brauchen wir einen Esel, einen Hund und eine Katze. Der Gockel ist ja schon da." Miezi bittet Edi, herauszufinden, wer da am besten geeignet ist. Sie möchte Gockel jetzt nicht alleine lassen, schliesslich ist sie die Gastgeberin.
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Es gibt noch so viel zu besprechen, bevor das Märchen beginnt. Edi fegt los, er weiss, dass letzten Winter eine ganze Truppe Bremer Stadtmusikanten angereist kam. Sie sind dann in alle Richtungen verschwunden und haben verschiedentlich ihre Freunde gefunden. Der Esel ist schon einige Male in den News erschienen, aber Edi möchte nun alle vier zusammen trommeln, um noch etwas Background für das Märchen zu sammeln. "Ah, jetzt seid ihr komplett, könnt ihr mir noch einmal zeigen, wie es aussieht, wenn ihr die Pyramide macht?"  
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Wie geübte Turner hüpfen nun vor Edi's staunenden Augen erst der Hund auf den Esel, dann die Katze auf den Hund und schliesslich flattert noch der Hahn auf den Kopf der Katze. "Herrlich, danke für die tolle Demonstration. Da müssen wir schon etwas auf die Grösse der Tiere schauen, sonst bricht uns der Esel noch unter der Last zusammen." Edi ist ganz nachdenklich geworden. Ja, welcher Esel? Man hat einige, aber die sind alle ziemlich klein, und wenn der Gockel zu oberst ist, müssen.... grübel, überleg, studier..." Edi raucht schon fast der Kopf vor lauter Denken.
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Aber er verlässt sich auf sein Glück. "Hört mal, es gibt gleich leckere Kirschtorte, und das hier ist Gockel, ich möchte euch mit unserem Hauptdarsteller bekannt machen." "Freut mich sehr, liebe Bremer Stadtmusikanten." sagt Gockel freundlich. Edi ist aber schon auf Katzen-Suche. Die Mausi ist ein hübsches Kätzchen und hat bereits in Rapunzel mitgespielt. Aber sie ist auch sehr ängstlich. Einen Hahn auf dem Kopf zu balancieren bereitet ihr grösste Furcht. Sie rettet sich gleich aufs nächste Dach und schaut angstvoll herunter wie es wohl weiter geht. Auch Moritz will nicht mitspielen. Das ist eben so mit Katzen, wenn sie nicht wollen, dann hat es keinen Zweck.
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"Ach, weisst du, Gockel, ich mache das gern, schliesslich ist es eine Ehre, in diesem Märchen mitspielen zu dürfen."  Bevor es nun endlich los geht, wird aber noch die Torte aufgefahren. Es ist eine ganz besondere St. Valentinstorte und hat auch etwas "Hicks" drin. Mal sehen, wie der Kirsch so auf die einzelnen Gemüter wirkt. Eines steht fest, die Torte ist vor Wuwatis sicher. Die mögen keinen Alkohol. Miezi und Gockel setzen sich unter den Maulbeerbaum und geniessen ihr Stück Torte. "Erzähl' mir ein wenig von Wetter an der Ruhr, wie ist es da so?"
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"Das Märchen fängt gleich an. Das Määäääääääärchen!" Wem von der süssen Torte noch nicht die Schnute zuklebt, fordert lautstark, dass es nun endlich anfangen soll. Die Hauptdarsteller spucken sich noch schnell über die Schultern und dann geht es los. Greydon hat schon vor ein paar Tagen sein Ohrenaufstelltraining beendet und ist als "grösster Esel" befunden worden. Aber jetzt sitzt er doch ganz matt im Heu und jammert vor sich hin.
"Uhh, tun mir die Hufe weh. Den ganzen Tag lässt mich mein Herr Säcke tragen, von hier nach da und wieder von da nach hier, ich hätte so gerne einmal einen Tag frei." 
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Aber da kommt der Meister auch schon mit der Peitsche. "Steh auf, du alter Faulpelz, wir haben noch viel zu tun." "Aber ich mag nicht mehr, mir tun die Füsse weh," entgegnet der Esel, "ich klappe dauernd zusammen, kann ich nicht etwas Urlaub haben mit einer Portion Möhren und ein wenig von diesen grünen Blättern?"  Aber der Meister wird nun wütend und schimpft: "Du fauler Mistkerl, dir werde ich zeigen, was Urlaub ist, den kannst du im Himmel machen, los, wenn du nicht sofort die Säcke wegbringst, schlage ich dich windelweich!"  Im Publikum fliessen schon die ersten Tränchen vor Mitleid. Zur Beruhigung, in den Säcken sind nur Erdnüsse und leere Blumentöpfe.
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Der Esel versucht noch mit der schweren Last ein paar Schritte zu machen, doch als ihm der Meister noch einen grösseren Sack oben drauf lädt, bricht das Grautier jaulend zusammen. Bevor es nun noch weitere Schimpftiraden regnet, steht der Esel aber mit letzter Kraft noch einmal auf und sagt tapfer. "Weisst du was, Meister, trag doch deine Säcke allein, für das, was ich hier kriege, will ich nicht leiden. Leb wohl, ich gehe. Etwas besseres als den Tod findet man überall." Mit diesen gewichtigen Worten klettert nun der Esel über den Zaun und ist richtig stolz auf sich.
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Etwa zur selben Zeit hat ein alter, treuer Hund schon mehrere Tage nichts zu fressen bekommen und zufällig ein dickes Stück RAEUCHERSCHINKEN gefunden.  "Oh, wie lecker, das ist meine Rettung, wie herrlich, schnupper, schleck, ein Paradies, danke, danke, oh, das ist dumm, die Chefin kommt!" Die Tessie schmettert gleich unfreundliche Worte auf den armen Hund. Sie muss sich richtig Mühe geben, ihre Rolle zu spielen, denn sie mag Toffel sehr gerne und findet es lustig, wie er verliebt die Augen verdreht und vor dem Schinken schmachtet. "Du treulose Seele, so dankst du es mir, dass ich dich durchfüttere? Auf den Kompost sollte ich dich werfen, du alter Hund!"
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Völlig erschreckt versucht Toffel zu fliehen, aber er ist in der Angst über seine eigenen Pfoten gestolpert. "Du wirst es noch bereuen, mich zu hintergehen, du kommst jetzt an die Kette und da bleibst du bis an dein trauriges Ende." Tessie muss selber fast mit den Tränen kämpfen, als sie den flehenden Blick von Toffel sieht. Aber je mehr sie mit den Ketten rasselt, erwacht im Hund der Widerstand und die Lust, endlich dieses miese Leben gegen ein anderes einzutauschen.
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"Bevor ich als Kettenhund verkümmere, werde ich lieber ein PRAERIEHUND und gehe in die Wüste hinaus. Weniger als Nichts bekomme ich anderswo auch. Tessie schaut ihrem Hund verwundert nach, als er, so schnell er kann, und das ist nicht gerade sehr schnell, hinter den Bäumen verschwindet. "Dann geh' doch, du dummer Hund!" schreit sie ihm nach. Aber die Kette wirft einen vorwurfsvollen Blick zu ihr auf.
Toffel hat anfangs ein schlechtes Gewissen, doch dann kommt er zufällig bei Greydon, dem Esel vorbei, der auch gerade seinen Job geschmissen und sich auf Wanderschaft begeben hat.
"Willst du auch Musikant werden?"
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Die beiden teilen nun auf ihrer Wanderschaft alles, was sie an Nahrung finden und natürlich auch ihre Sorgen und Nöte. "Weisst du, was ein NOTENSTAENDER ist?"  "Bist du Dirigent oder Bankier?" Toffel weiss sehr gut, was es braucht, um Musik zu machen. "Einen Notenständer braucht man, wenn man ein Instrument spielt und keine Pfote mehr frei hat, um die Noten zu halten."  "Du meinst, wir gehen nun zusammen nach Bremen und gründen dort eine Band, wie alle Esel und Hunde vor uns?"  "Ja, aber dann fehlen uns noch zwei wichtige Bandmitglieder."
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Inzwischen wird auch Miezi von ihrer Herrin nach Strich und Faden schikaniert. Sie ist sich das zwar als Aschenputtel gewöhnt, aber die Fridolina treibt es doch sehr arg mit ihr. "Du faules, dreckiges Biest, was machst du eigentlich den ganzen Tag? Noch keine einzige Maus hast du gefangen, dabei knabbern sie schon an der Kühlschranktür. Los tu was, du Flohhaufen!" Miezi hat mit den Mäusen Waffenstillstand vereinbart, und es ist im ganzen Haus keine einzige Maus mehr zu finden. Fridolina will sie nur ärgern. "Wozu hat die Welt so etwas wie eine Katze nötig? Niemand braucht so etwas Eingebildetes, das den ganzen Tag schläft und sich das Fell putzt!"
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Schweren Herzens macht sich auch Miezi nun auf den Weg in die weite Welt hinaus. Es fällt ihr nicht leicht, ihren schönen Platz neben dem Ofen nun gegen kalten Wind und Wald einzutauschen, aber das Schiksal hat es wohl so gewollt. Die Fridolina kann sie nicht mehr brauchen, vielleicht gibt es doch noch irgendwo einen Platz für eine kleine Miezi. Im Publikum werden schon wieder Taschentücher herumgereicht.
Miezi ist schon fast einen ganzen Tag unterwegs, da begegnen ihr plötzlich viele Wuwatis. Das sind gugelländische Katzen und die wissen, was es heisst, ein schönes Leben zu haben.
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"Oh hallo, kannst du mir sagen,..." "Muti wadi hoppsi."  Sie scheint auf dem richtigen Weg zu sein. "Maki hinni, hisi sinni Brummi." Miezi sieht nun am Waldrand einen Esel und einen Hund stehen, die einträchtig verschnaufen und offenbar ein Lager für die Nacht suchen. "Seid ihr auch Wandergesellen?" fragt das Kätzchen etwas schüchtern. "Ja, wir sind Musikanten und wollen nach Bremen, spielst du auch ein Instrument?"  "Ich singe nicht schlecht, wollt ihr mal hören?"
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In der Zwischenzeit singt noch jemand, allerdings will dessen Gesang keinen Anklang finden. Gockel hat es sich im Heustock bequem gemacht. Allerdings ist sein Herr kein anderer als der strenge Mathematikprofessor Hieronymus, der überhaupt nichts von Musik versteht. "Hör auf mit dem Gekrähe, sonst gibt es heute Hähnchen mit Orangen." Gockel hüpft zur Begeisterung der Zuschauer nun erst recht um Hieronymus' freche Schnauze herum und kräht aus Leibeskräften. Aber als ihm niemand mehr antwortet wird ihm seine ganze traurige Lage bewusst. Er ist der letzte im ganzen Hühnerstall. Morgen kommt auch er in die Pfanne. Aber da hat er vielleicht noch ein Wörtchen mitzukrähen, oder nicht?
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Er flieht aus dem Heustock und versucht sein Glück am nahen Waldrand. Da warten bereits Miezi, Greydon und Toffel auf ihn. Und sogar ein Wuwati passt auf, dass die Dreharbeiten ungestört fortgesetzt werden können. "Jetzt sind wir ein Quartett." freut sich der Esel. "Jetzt gehen wir zusammen nach Bremen und werden berühmt!" freut sich Toffel. "Und wenn wir dann berühmt sind, verdienen wir viel Geld und kaufen uns ein Haus." träumt Miezi. "Ja, genau, und dann setze ich mich oben auf den Kamin und krähe aus Leibeskräften!" jauchzt Gockel.
Aber jetzt geht das Märchen ja erst richtig los.
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Bis nächste Woche.

 
Ninja warrior Gugellandia
Seit Tagen herrscht ungemütliches Nebelwetter in Gugellandia. Das ist der richtige Zeitpunkt, endlich mal das Treibhaus aufzuräumen. Die RIESENSCHILDKROETE "Schikrö" leitet den gugelländische Trödeltrupp und gilt als fachmännische Koryphäe auf dem Gebiet der Entrümpelung. "Wenn ihr mit anpacken wollt, müsst ihr einige Grundsätze beachten." Die Mitarbeiter sind sehr arbeitsfreudig und passen genau auf, was Schikrö erzählt.
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"Erstens, keine Personifizierung mit Gegenständen! Zweitens, es ist alles nur entweder Holz, Glas, Stein, Plastik oder Requisit. Wenn ein Requisit kaputt ist, geht es  zum Flicken oder es fliegt in den Müll. Verstanden?" Alle nicken und staunen. Nemo und Oliver haben eine Plastikdose aufgespürt, bei der sie nicht wissen, ob es ein Requisit oder nur Plastik ist. "Schau doch mal rein!"  Was drin ist? Fischfutter! Jetzt sind die beiden erst recht ratlos.
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Aber Schikrö's Team leistet gute Arbeit. Innert weniger Stunden verwandelt sich das Treibhaus in eine Art Turnhalle mit verschiedenen Geräten, die man nun für "Ninja warrior Gugellandia" braucht. "Endlich wieder einmal eine sportliche Veranstaltung." freut sich Frifri, der Frosch.  Lummi schaut noch etwas skeptisch. "Wie kommt man denn von einem Hindernis zum anderen, gibt es da Aufzüge oder können nur Vögel mitmachen?"  Geolg amtet heute wieder als Bademeister. Er wird die runtergefallenen Sportler aus den Fluten fischen, wenn es nötig ist.
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Battamba heisst alle herzlich willkommen und flattert dann hinauf zum Ziel des ganzen Parcours. "Hier oben ist der rote Knopf, den muss man drücken, um die Runde erfolgreich zu absolvieren. Wer nicht bis hierhin kommt, ist raus." Mümmel hat die Ehre, den Knopf zu überwachen. Seine Taschenuhr ist älter als er selbst und funktioniert auch gar nicht mehr, aber die zwei sind unzertrennlich. Als Kommentatoren hat man Schnorbert und Guido herbei geholt. Sie werden für die Zuschauer den jeweiligen Sportler beobachten und ihre hoffentlich treffenden Kommentare abgeben.
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"Wer macht denn den Anfang?" fragt Edi neugierig. Er will sich heute etwas zurück halten, nicht dass alle meinen, er wolle immer die erste Geige spielen. "Also ich nicht." Lummi erschaudert schon, wenn er das Hindernis mit den Hämmern anschaut. Da schwingen vier Riesenhämmer quer über den Pfad, ein Schlag damit könnte einen ganz schön aus der Bahn werfen. Auch die restlichen Hindernisse sehen nicht sehr einladend aus. Aber Frifri meldet sich freiwillig. "Ich bin ein Ninja warrior, ich versuch's!"
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Als erstes muss man bei der gugelländischen Version auf ein geflochtenes Trampolin steigen und  hüpfen bis man so hoch springen kann, um das wirr gespannte grüne Seil an der Decke zu erwischen. Von dort hangelt man sich über den  mit Wasser gefüllten Giraffenteich zum nächsten Hindernis. Frifri ist ganz gut unterwegs, und das Publikum ist begeistert. "Es gibt endlich Schönwetter, der Frosch ist geklettert, ha ha ha." "Bravo Frifri!"
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Man sieht gar nicht, wie anstrengend es ist, sich an diesem dünnen Faden vorwärts zu schwingen. Da braucht man nicht nur gute Nerven sondern auch KOERPERBEHERRSCHUNG. Frifri scheint das zu haben, denn er hüpft und landet leichtflossig auf der Schaumgummimatte, die zum "Schwingenden Reisser" führt. Bevor er zum nächsten Sprung ansetzt, muss er sich konzentrieren, aber er hört im Hintergrund die beiden Kommentatoren lachen. Das ist gar nicht gut für die Konzentration. "Ich glaube, er zögert." sagt Guido. "Wahrscheinlich hat er Knieschlottern." unkt Schnorbert.
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Aber mit einem mutigen Sprung erreicht Frifri den schwingenden Reisser und gondelt so lange damit hin und her, bis der Absprungwinkel ideal ist, um an die Kletterwand zu gelangen. Die Zeit spielt bei dem ganzen Turnier natürlich schon auch eine Rolle, aber überstürzen darf man nichts, es muss jeder Sprung peinlichst genau geplant werden. Frifri ist nun bei der "Abwärtsrolle" angekommen. Bei diesem Gerät sind vor allem die Arm-Muskeln sehr gefordert.
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Guido und Schnorbert verfolgen Frifris Parcour am Bildschirm. "Jetzt kommen die Hammerhölle, da darf er nicht zu früh loslaufen, sonst haut es ihn vom Sockel!" Frifri bleibt stehen und beobachtet fast zehn Sekunden lang die hin- und herschaukelnden Hammerkolosse! Schnorbert's Kommentar ist weniger sachlich. "Er scheint sich in eine der Bierdosen verknallt zu haben." Aber schliesslich saust Frifri durch und steht nun vor der berüchtigten Steilwand.
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Oben angekommen, muss er kurz verschnaufen. Auch ein Frosch braucht manchmal Puste. Er ist etwas irritiert, weil er nicht genau weiss, was mit dem nächsten Hammer los ist. Ausserdem kennt er den "Jetzt-ist-Ruhe-Hammer" von verschiedenen Geschichten. Sein Instinkt sagt ihm aber, dass er hochspringen und damit rüber zum nächsten Hindernis wippen soll. "Schon wieder diese unberechenbaren Nudelhölzer!" denkt er vor sich hin, nimmt aber allen Mut zusammen und überquert den fiesen Wassertümpel.
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Guido und Schnorbert überschlagen sich mit Kommentaren. "Das glaube ich nicht, es ist kaum zu fassen!" gröhlt Guido, "er schafft es im Handumdrehen." Schnorbert fügt hinzu. "Wäre ja auch zu blöd, wenn ein Frosch ins Wasser fiele!" Frifri hat aber schon das Splittergitter erreicht. Mit diesem Gerät ein steiles Brett hinaufzuranken ist wirklich nicht einfach, denn das Ding möchte lieber runter als rauf. Aber Frifri muss unbedingt das Netz erreichen, mit dem er sich zum nächsten Hindernis hinüberschwingen kann.
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Vorübergehend sieht alles ganz leicht aus. Leiter runter und mit Anlauf durch die Ziegelröhre, dann wieder raufgehüpft und quer rüber hangeln bis zum Tower. Das ist die letzte Hürde. Eine Sekunde lang verliert Frifri die Konzentration und er baumelt hilflos in der Luft. Aber er fängt sich wieder und erreicht den Fuss des Towers. Dieses Hindernis ist bei Ninja warrior normalerweise zehn Meter hoch.  In Froschgrösse gemessen sind es fast noch mehr. Das Publikum ist mucksmäuschenstill. Niemand will den Athleten nun noch aus dem Konzept bringen.
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"Wenn man den ganzen Parcours lang nur Arme und Beine gebraucht hat, könnte man jetzt ja mal den Kopf einschalten..." lästert Schnorbert. Aber Guido kontert. "Nein, er macht es hervorragend, schau mal, gleich ist er oben. Welche Leistung, und so elegant! Wir sind gespannt, auf die Zeit. Hoffentlich vergisst er nicht, den roten Knopf zu drücken.....!"
Alle sind gespannt, und da ertönt auch schon das marktötende Schrillen des Buzzers. Frifri hat es geschafft!
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Er ist noch ganz ausser Atem. Da erwartet ihn schon Batamba zu einem Interview. "Was denkst du, wie geht es dir, was hättest du besser machen können, glaubst du, dass es deine Gegener in der gleichen Zeit schaffen werden?"
"Ähm, hach, hich, huch, ja, bestimmt, keine Ahnung, doch, hich huch hach." Die Freunde von Frifri freuen sich mit ihm, aber der Freudestaumel währt nicht lange, der gefährlichste Konkurrent ist schon am Start.
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Es ist Männi, das kleine Erdhörnchen. Schon der erste Hüpfer bringt ihn bis an die Decke. "Der wird Frifri sicher schlagen!" munkelt man im Publikum. Schnorbert und Guido sagen im Moment nichts. Der eine blättert in den Teilnahmebedingungen, der andere hat sich verschluckt. Männi ist sehr schnell unterwegs. Rhytmisch hüpft er durch den Parcours und ist bereits beim schwingenden Reisser. Er zögert aber nicht lange und springt hinauf. Aus dem Publikum kommen einige Kreischer.
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Das beflügelt Männi, und er schafft auch gleich den Absprung an die Kletterwand. Allerdings mit der Abwärtsrolle hat er es nicht so. Obwohl er sich grazil im Kreis nach unten bewegt, hat man Angst, dass ihn das schwere Gerät erdrücken könnte. Aber Männi schafft es und kommt heil unten an. "Jetzt kommt noch das Schlimmste!" denkt er. Er muss zwar nur gerade aus gehen, aber wenn er im falschen Moment den ersten Schritt tut, ist es vorbei. Es kommt nämlich die Hammerhölle.
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Durch das Abwärtsrollen hat sein erdmännischer Gleichgewichtssinn etwas Schlagseite bekommen, und er muss erst einmal stehen bleiben und die Situation neu einschätzen.  Wie Totschläger sausen die Hämmer von links nach rechts, immer unterschiedlicher, es scheint fast kein Durchkommen, ohne dass man getroffen und von der Bahn gefegt wird.  Männi schafft es. Er weiss selber nicht, ob er nur Glück gehabt hat, oder warum - aber er ist drüben.
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Aber jetzt steht er unten an der Steilwand. Als er Anlauf holt, hört man schon wieder die Sprüche von den Kommentatoren. "Er weiss wohl nicht, in welche Richtung laufen."  "Ach was, er hat den Steilwandsofortkurs absolviert, für ihn ist das ein Spaziergang!" Tatsächlich saust Männi wie ein Skispringer anstatt runter hinauf und klammert sich oben fest. Auch dieses Hindernis hat er geschafft. Der "Jetzt-ist-Ruhe-Hammer" bringt ihn zum nächsten Hindernis.
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Warum es diese zwei Kommentatoren überhaupt braucht? Es ist so spannend, wie Männi über die Walhölzer jongliert und nun unten am Brett ankommt. "Er hat wohl ein Brett vor dem Kopf.""Ach was, er sammelt nur seine Kräfte!" Die Pfötchen sind schon etwas in Mitleidenschaft gezogen und auch Männis Nase ist schon etwas trocken. "Wenn ich angekommen bin, werde ich einen ganzen Becher Vergissmeinnichttrank runterkippen." denkt er sich. Das spornt ihn an und er schaukelt im Netz. "Wo geht es denn nun lang?"  - S p r u n g -
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Er geht nun richtig gemütlich durch die ganzen Hindernisse und macht ein Gesicht wie ein GERICHTSVOLLZIEHER als er aus dem Tunnel rauskommt und schon bald vor der letzten Prüfung steht. "So gut klettern wie ein Frosch werde ich doch wohl noch können!" sagt sich Männi und aktiviert die letzten Kraftreserven. Wer schon einmal an einem Seil hochgeklettert ist, weiss vielleicht, dass das nicht so leicht ist, wie es aussieht.
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Auf dem Dach des Towers wartet man schon auf einen hoffentlich glücklichen Athleten, der es schaffen wird, den Frosch Frifi zu schlagen. Männi kippt förmlich auf den Buzzer-Knopf. Aber dann gibt er sich wieder ganz weltmännisch, als ihn Battamba interviewen will.  "Es geht mir ausgezeichnet, ich könnte das alles gleich nochmals machen!"
Bevor das Ganze aber nochmals einer macht, beginnt ein kleiner Tumult. Alle wollen es machen, aber ohne Regeln wäre es spassiger, an den Geräten herumzuturnen.
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Vom vielen Zuschauen juckt es nun alle in den Pfoten. Otto legt eine Trampolin-Nummer hin, bei der er nach jedem Sprung im Giraffenteich landet. Lummi verhängt sich in den Kordeln über dem Wasser. Edi versucht, ihn mit klugen Reden auf den richtigen Weg zu bringen. Die zwei Kommentatoren sagen nicht mehr viel. Guido macht sich Notizen und Schnorbert fordert sein Gehalt. Aber alle anderen hält nun nichts mehr. Jeder klettert, hüpft, flattert und springt nun auf den Hindernissen herum. Stimmt, eigentlich sollen sie ja nur dazu dienen, dass man bei diesem trüben Nebelwetter seinen Spass hat.
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"Was suchst du denn da so angestrengt im Wasser, Geolg?" Der Bademeister steht bis zu den Knien im Giraffenteich und scheint nach etwas Ausschau zu halten. Exotische Fische? Unerlaubte Algen? Vom Poolrand aus beobachtet auch Giselle die Nöte des Bademeisters.  "Nein, ich suche meine Trillerpfeife. Ohne die bin ich ein Nichts, och, ich armer Hund!" Da meldet sich Männi aufgeregt. "Aber Geolg, du hast sie doch um, deine Trillerpfeife, sie steckt hinten in deiner Hose!"
Giselle fällt vor Lachen fast ins Wasser.
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"Ich könnte den ganzen Tag so schaukeln." Franzi, das Waschbärchen findet es spannend, sich über dem Wasserbecken hin- und herzuwiegen. Knipps macht viele Schnappschüsse, das ganze gugelländische Rudel ist völlig ausser Rand und Band. So viel Spielzeug! "Beeil dich, Pedro, ich habe ein Sausetempo und kann nicht bremsen!" "Oh ist das lustig, Pfurr, nochmal, nochmal!"
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Jeder sucht sich sein Lieblingshindernis aus, das er dann völlig zweckentfremdet als Schaukel, Hüpfburg oder Klettergerüst benutzt. Das langweilige Nebelwetter ist vergessen. Alle amüsieren sich und bekommen durch das viele Toben und Turnen sogar so heiss, dass sie sich zum Schluss genüsslich in den Giraffenteich werfen. "Oh, ist das herrlich, hier gehe ich nie wieder weg. So viele lustige Dinge, man kann den ganzen Tag Spass haben und ... und ... und ...
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Wenn jetzt die Sonne käme?

 
Der Fuchs und der Rabe
Der Schnee ist schon fast wieder weg in Gugellandia. Es ist zwar noch nicht einmal der Februar vorbei, aber wenn die Sonne scheint, tummeln sich alle gerne in Feld und Wald. "Hallo Lori, kannst du mir helfen?" Hefe winkt aufgeregt mit den Pfoten. "Ich möchte für Gugel ein kleines Fest zu seinem Geburtstag machen. Dazu brauche ich eine Torte und eine Musikkapelle, viele Geschenke und am besten eine Märchenaufführung. Ich habe Miezi nirgends gefunden, weisst du, wo sie ist?"  "Langsam, langsam, was möchtest du jetzt eigentlich? Wissen wo die Miezi ist, oder dass ich dir helfe?"
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Etwas entfernt hat auch Alinka ihre Probleme. "Was soll ich bloss tun, seit der letzten Märchenauführung wollen alle, denen ich begegne, dass ich sie küsse. Ich habe doch nur meine Rolle gespielt." Konstantin, der ESELSPINGUIN schaut Alinka mitfühlend an. "Ja, das geht Schauspielern oft so, dass sie mit ihrer Rolle identifiziert werden. Du musst in Zukunft wahrscheinlich nun immer charakterlose Prinzessinnen spielen."  Aber Tosca hat eine Idee: "Ich glaube, wenn du möglichst bald eine richtig brave Königstochter spielst, verschwindet dein schlechtes Image wieder."
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Hefe und Loredana werken bereits in der Küche in geburtstäglicher Mission. "Keine Angst, Hefe, das ist mein eingefleischtes Tortenrezept, das funktioniert immer." "Ich will aber kein Fleisch im Kuchen, es muss ganz süss werden und herrlich schmecken, und...... was ist das? Hast du das auch gehört? Das Schmatzen kommt aus der KUECHENSCHUBLADE. Sie öffnen die Lade einen Spalt und gucken neugierig hinein. "Was hast du denn da drinnen für Zeug, Loredana?"  Hauptsächlich Süsskram für Deko oder kleine Störenfriede. Aber mitten drin zwischen den Bonbons sitzt ein richtiger Störefried und wettert auch schon: "Was fällt euch ein, ihr Monster, das ist hier meine Wohnung, verschwindet!"
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Loredana zuckt die Achseln. "Ich habe den Kerl noch nie gesehen. Ich weiss nicht, was er in der Küchenschublade treibt."  Hefe schnappt sich geistesgegenwärtig ein paar kandierte Früchte für ihre Torte, da schlägt die Schublade auch schon zu. "So ein frecher Bengel, kennst du den wirklich nicht?"  Aber sie wollen sich nun mit dem Tortebacken beeilen. Hefe übt noch ein wenig Gugel's Namenszug aus Schokoguss, und sie müssen alle missglückten Versuche aufessen.
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Aber schliesslich wird alles gut, die Torte ist fertig und auf dem Festplatz ist schon einiges los. Noch gibt es keine bunten Blumen in der Wiese, da muss man ein wenig nachhelfen. Es ist Laura's Idee gewesen, anstatt einer Geburtstagskapelle ein paar Tambouren aufs Parkett zu ordern. Ein fürchterliches Gerumpel und Gepolter erschallt. Bevor Hefe ihre Ansprache halten kann, gibt es noch einen TROMMELWIRBEL, den man bis ins Tal hinunter hört. "Lieber Gugel, das ganze Volk von Gugellandia wünscht dir Happy Birthday!  - Los, ihr könnt weiter trommeln!"
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Die Ansprache von Hefe ist zwar etwas kurz geraten, aber dafür können die Tambouren nun wieder in die Vollen hauen. Dass man mit so wenig Aufwand einen solchen Krach erzielen kann, freut alle. Zwischendurch tönt es sogar rhytmisch und fast melodiös. Besonders Zottel scheint Trommler-Talent zu haben. Bei ihm hüpft zwischendurch die leere Keksdose wie ein Ball, und klingt immer wieder neu. Auch Grünling ist ein gewisses Taktgefühl nicht abzusprechen. Und Esmeralda zeigt, dass es auch eine Dame "feste" drauf haben kann.
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Die Organisation kommt etwas ins Rudern, die Trommler können nicht mehr aufhören, ihr Talent walten zu lassen. Da hilft nur noch eins. Torte verteilen. "Schmeckt sie dir? Habe ich fast ganz allein gemacht. Lori hat nur zugeguckt." Natürlich erhalten die Tambouren auch ein grosses Stück und dann ist auch für die Zaungäste noch was übrig. "Aber jetzt kommt noch die Überraschung. Aber ich darf noch nichts sagen, hi hi hi."
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Edi saust aufgeregt hin und her. "Miezi ist mit der neuen Who-is-Who-Gast-Inszenierung beschäftigt, ich muss das heute alleine stemmen. Wo ist der Fuchs?" Der kleine Pedro und Konstantin machen grosse Augen. "Gibt es wieder ein Märchen?" Edi winkt nervös ab. "Kein Märchen, eine Fabel. Die vom Fuchs und dem Raben." Konstantin schaut skeptisch auf den herumflitzenden Edi. "Können wir nicht die Fabel vom Pinguin und dem Esel machen?" Man kann alles, aber nicht jetzt. Endlich ist der Fuchs da. "Hi, ich bin Klemens, womit kann ich dienen?"
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Es ist interesstant, wie schnell sich neue Plüschtiere in Gugellandia eingewöhnen. Jeder findet sofort ein paar Gleichgesinnte, vor allem an Geburtstagen, wenn alle da sind, und es Torte und Vergissmeinnichttrank gibt. Für die Fabel vom Fuchs und dem Raben braucht es nun natürlich noch den Raben. Der sitzt aber im gugelländischen Seniorenheim und weiss noch von nichts. "Los, Jakob, halt still, wir werden dich etwas aufbrezeln." Festa kommt mit Kamm und Haarbürste. Aber bei Jakob gibt es nicht viel zu verschönern. Er ist trotz seines Alters immer noch ein stolzer Rabe.
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"Was muss ich denn spielen?" fragt er höflich. "Du musst nur einen Käse klauen, damit auf einen Ast fliegen, den Rest macht der Fuchs. Aber jetzt halt still, hier sind noch ein paar krumme Federn." Jakob ist noch etwas skeptisch. "Der Fuchs wird mich doch nicht etwa fressen, dann spiele ich nämlich nicht mit."  Festa lacht und klopft ihm noch ein wenig Staub aus dem Gefieder.  Dann macht sie Jakob mit dem Fuchs bekannt und bringt den Käse in Sicherheit. Und schon kann es losgehen. "Wir wünschen spannende Unterhaltung bei der Fabel vom Fuchs und dem Raben."
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Jakob, der stolze Rabe, ist heute sehr hungrig und freut sich, dass er ein riesengrosses Stück Käse findet, das ihm zwar nicht gehört, aber seiner Freude keinen Abbruch tut. Es ist so gross, dass er es kaum im Schnabel halten kann, aber er will damit auf einen hohen Baum fliegen, und dort gemütlich den Käse verspeisen. Es kommt gerade ein Fuchs des Weges und sieht, wie sich der Rabe mit dem grossen Käse abmüht.
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"Warte, Kollege, lass uns teilen, dann musst du nicht mehr so schwer schleppen." Aber der Rabe ist egoistisch und gönnt dem Fuchs kein Krümelchen von seinem Käse. Von oben herab blickt er spöttisch auf das vor Hunger triefende Maul des Fuchses. "Ich kann ja hochkommen zu dir, dann können wir dort oben zusammen Jause machen." Aber der Rabe flattert auf einen höheren Ast und hält den Käse fest im Schnabel. "He, Pflückbeutel, ich bin Reineke!"
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Noch immer tut der Rabe keinen Wank, den Käse mit jemand anderem zu teilen. So lässt sich der schlaue Fuchs eben etwas einfallen. Er weiss, dass Raben eitel sind und auch schön, aber sie können nicht singen, wie andere Vögel. Alles, was sie herauskriegen ist "Krah." Der Fuchs schleicht dauernd rund um den Baum herum und guckt immer wieder nach oben. "Hör mal, du schöner, schwarzer Vogel. Findest du nicht, dass der Käse etwas zu gross für dich ist. Ich habe gehört, du kannst so wunderschön singen, dass sich der ganze Wald in Enzücken versetzt."
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Jetzt staunt sogar der Rabe. Dass er wunderschön singen kann, hat er nicht gewusst. Aber er fühlt sich geschmeichelt und glaubt dem Fuchs. Also öffnet er den Schnabel - und plumps, fällt ihm der Käse aus dem Maul und direkt dem hungrigen Fuchs vor die Füsse. "Dankeschön, Herr Rabe, aber mit deinem Gekrächze kannst du jetzt wieder aufhören, ha ha, ha."
Jetzt kommt eine andere Version der Fabel. Sie ist ursprünglich von Lessing, aber leicht gugelländisch abgeändert.
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Es beginnt wieder mit dem stolzen Raben, der einen Käse gestohlen oder gefunden, je nachdem, ob ihn jemand dabei erwischt hat. Damit flattert er auf einen Baum. Aber der Käse ist diesmal vergiftet. Naja, nicht so sehr, dass man daran stirbt, aber doch ziemlich ungesund. Aber das weiss der Rabe nicht, und auch der Fuchs denkt, es handelt sich um einen gewöhnlichen Käse.  "Humm, mir knurrt der Bauch und dieser mickrige Vogel hat ein Stück Käse, das fast grösser ist, als er selbst. Dem werde ich mal etwas Honig ums Maul schmieren.."
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Der Fuchs gaukelt dem Raben auf dem Ast alles Mögliche um den Schnabel. "Du bist ja adlergleich und der schönste Vogel der Umgebung. So einen wie dich müsste man zum König des Waldes küren, weil du nicht nur ein prunkvolles Gefieder, sondern auch noch eine wunderschöne Stimme hast."  Und auch diesmal klappt die List von Gevatter Reineke: der Rabe lässt den Käse runterplumpsen und hört sich seine eigene Stimme an.
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"Krahk, Krahk, Krahk, stimmt, ich habe ja eine Stimme wie Pavarotti, danke lieber Fuchs, dass du mir die Augen und den Schnabel geöffnet hast. Äh, was ist denn, schmeckt dir der Käse nicht?" Anfangs stopft der Fuchs noch voller Habgier in sich hinein, doch dann wird ihm allmählich immer mulmiger und mulmiger. Der Käse war vergiftet. Aber natürlich bleibt es in dieser Version bei ein paar Bauchschmerzen, die alle dem frechen Fuchs nun richtig gönnen.
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Und zum Schluss kommt noch die gugelländische Version der Fabel.  Die Moral kann man am ehesten dort finden, wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte, oder eben alle. Jakob hat den Käse gestohlen. "Das habe ich jetzt schon drei Mal gemacht, ich bin schon richtiger Profi im Käse stehlen."  Easy und Klemens folgen dem Vogel, der Käse wirkt unwiderstehlich. "Wir wollen ihn hier gemeinsam verspeisen, was meint ihr, ein Drittel, wie richtige Freunde."
Jeder schnuppert ein wenig an dem Emmentaler herum." Ein Wuwati hat sich genähert, aber es will nur im Vorbeigehen die Krallen wetzen."
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Oder etwa doch nicht? "Käsi guttigutti" sagt das Wuwati und schnappt zu, wie ein Krokodil, zerrt dann die Beute quer durch die gugelländische Landschaft. Der Käse wird entführt. Aber jetzt darf Jakob zeigen, was er kann, nämlich Fliegen und Beute machen. Er flattert dem Käsedieb hinterher und schafft es sogar, den hin- und hergerissenen Käse wieder zurückzubringen. "So, dann können wir jetzt endlich essen. Oder soll ich euch zuerst noch etwas vorsingen?"
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Easy und Klemens lachen. "Weisst du, Jakob, eigentlich machen wir uns gar nichts aus Käse. Wir haben schon so viel Torte gegessen, du kannst ihn ruhig knabbern, er ist auch nicht vergiftet. "Was höre ich da? Essen?" Die berühmteste Tischgenossin aus Gugellandia lässt sich das nicht entgehen. "Käse? Der kann nicht vergiftet sein, das ist doch nur ein dummes Märchen." "Nein Laura, es ist kein Märchen, es ist eine Fabel. Die handelt von Tieren und es gibt immer eine Moral am Schluss." "Mampf, mampf, und die wäre?"
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"Es gibt immer eine Ausnahme. Du könntest trotzdem von zu viel Käse Bauchschmerzen kriegen, ha, ha, ha."


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