Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: März 2026





 
Verpigel dich, du Igel
Schön grün ist anders. Naja, die können von mir aus alle schnadderfatzig rostigen Tiergattungen einzeln durch die News jagen, weil ihnen die Märchen ausgegangen sind. Aber ein bisschen Spannung müsste da schon noch kommen. Das Igeldasein ist ja offenbar nicht gerade das Interessanteste in Gugellandia, ha ha. Und der Harry ist sich natürlich zu fein, ohne seine gschissne Latzhose rumzuwuseln, ha, und da muss er natürlich selber noch einen grossen Latz haben und herumbrüllen, was die Armen zu tun haben. Dass die sich überhaupt noch auf einem grünen Untergrund tummeln können, ist ja auch nicht gerade selbstverständlich, wenn das Wasser aus den Wolken kommt, hi hi. Dann lieber auf einem schmalen Brettchen über den Pool trippeln und gucken, dass der Überflüssige von der Stange kippt, ja so kennen wir sie, diese gugelländischen Brettleuchten, diese hammelsurigen Knauswusler, immer ein bisschen fieser zu den sowieso Geschädigten und zu faul, einmal vorangehen und zeigen wie es geht. Darauf können wir lange warten. Ich habe neulich diese gugelländischen Maulfeiler ohne ihre geschrädderten Ohrwurmzähler zusammen gerechnet, ja, liebe Leute, da kommt man auf über Vierhundert, dabei ist das Holz alle und die Kälte kriecht durch die Ritzen, aber da zaubern sie einfach ihren Pseudokönig herbei, der in Osterhasenmanier einfach alles Kalt zu Gold macht, oder wie? Und damit kaufen sie sich dann einen warmen Sommer. Ja, ja, nur fleissig Ostereier sammeln anstatt Holz holen!
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 Frühling da - es kommt schneien
So ist es recht, so sind wir es gewohnt. Einen Tag lang schönste Sonne, dann wieder Dreckwetter zum Verfrieren, gute Laune überall, dann wieder im Keller, so sagt man dem, einfach Frühling, weil längst vergessen, wie er vor einem Jahr ins Land kam, Hauptsache der Winter ist vorüber. Aber mit Zuverlässigkeit konnte das Wetter noch nie dienen, aber wenigstens Gugellandia. Da ist doch immer Freude am Start, gute Laune in der Luft und buntes Gewusel im Stall, all und überall. Aber warum muss immer der Edi daran glauben, der arme Kerl könnte einem ja langsam wirklich leid tun, wenn er so gopfersprotten hartgesotten durchs Gewusel eilt, nur um ein paar andere hochleben zu lassen, die ihren Dreck lieber fressen als am Stecken lassen. Und wenn Laura sagt, hier muss aufgeräumt werden, dann heisst das ja sowieso wieder nur, Leute, es gibt Ungemach vom oberheiligen Quaksalber persönlich. Aber eines weiss man inzwischen in Gugellandia: Immer, wenn man denkt, jetzt kommt das und das, dann kommt etwas anderes. Plingeling. Sie haben ja einigermassen gelernt in den vergangenen Jahren mit allem fertig zu werden, aber man ist doch immer wieder überrascht, wie viel Scheisse von oben überhaupt kommen kann. Man muss eben an das Gute glauben und mit dem Schlimmsten rechnen. Ha ha, mit Glauben haben sie es nun aber auch nicht so, lieber geben sie dem Doktortitel vom Wetterguru die Schuld. Egal, was kommt, egal, was ich macke, sie landen hundertprozentig in der Kacke.
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 Langweilige(r) Süsskram(i)
Ursprünglich wollte so ein langweiliger Gartenzwerg einfach "einen" auf Frühling machen und hat sich summdisumm in einen lispelnden Singsänger  verwandelt, damit die warme Sonne nicht so Eiseskälte verstrahlt. Ach, mir doch egal, was die machen, aber von Anfang März an sind es eben noch ein paar Wochen, bis der Sommer kommt, ha ha und wer an die Nase friert, soll sich eben ein paar Ohrenschützer kaufen. Passend aber, dass die Dolly Dama mit dem Lama durch die Steppe steppt und unvernetzt bunte Kappen schletzt und ungetauft Zwerge ohne Bärte verkauft. Naja, immerhin war ich auch einer, aber man hat mir natürlich verschwiegen, wofür man den farbigen Hut anziehen soll. "Das bringt ein bisschen Farbe ins Bild." Wie wahr, man muss sich schon fast schämen heutzutage, mit bunter Mütze einherzukehren. Alles wird ausgelegt und analysiert, festgetrampt und abgeschoben, ha mit mir nicht. Wenn ich einen gelben Hut trage, bin ich doch noch lange kein Chinese. Das müsste man diesen deutschen rotweissgrünblauen Schlagschwanz Politikern einmal sagen, die alles in Farben aufteilen müssen, weil sie sonst den Anfang nicht mehr finden. Mit roten Söckchen bist du links und mit schwarzen Strümpfen hast du s mit der Religion, ja verdammt nochmal wo sind wir denn? Pfoten weg von den Farben. Da bin ich zufälligerweise mal einig mit unserem Umweltvogel, die Menschen meinen wohl, ihnen gehört alles. Und wenn rosa die Lieblingsfarbe von Grünling wäre, so möchte ich trotzdem nicht gepflückt werden, nur weil ich einen rosa Pickel habe. Für einmal möchte ich meinen Landsleuten die Stange halten und alle Farbfanatiker zum Teufel wünschen, diese grünen Affen, ihr roten Teufel und ihr arschblauen Wachsgehirne, allesamt. Fasnacht ist nicht vorbei, die dauert ewig.
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 Schnarchitektonischer Unfug
Ja, hallo, wo sind wir denn? Da wohnen doch diese volkmusigen Schlitzohren schon jahrelang an diesem ominösen Platz im Südpiemont und wissen noch immer nicht, was Frühling heisst. Nein, sie sonnen sich in der Februarsonne und sind überrascht, dass danach noch der März kommt und nicht etwa der August. Naja, denen ist eben nicht mehr zu helfen. Und dann tarnen sie das ganze Eichhörnchengetänzel als Alibiübung, weil das Wetter nicht mitspielt. Dabei sind nur die Köche untalentiert und schneiden lange Lätze um nicht blöd dazustehen. Dabei ist so ein Schokoladehäuschen im Schnuz gemacht, wenn man etwas unbesoffener drangeht. Aber nein, da muss erst wieder der Edi ins Land, die Eichhörnchen auf die Bäume und die Kängurus grad mitgejagt, dürfen alle von oben mal kurz runtergucken, wie so News gemacht werden. Man nehme ein paar Avemarias vom Käfer und einen Haufen Hüpfer von halbseidigen Hundsmiserablen und schon habe man schaurige Stinkenews vom Feinsten. Mich wundert ja, dass sie noch nicht sexistische Tendenzen entwickelt haben, um vorwärts zu kommen. Ja so ein Tittenkäfer wäre doch was anderes und rammelnde Eichhörnchen, die sich mit Kängurus verhallbonern, ja, juhuh, das wäre doch was zum Quietschen. Aber lassen wir es schön langweilig anstinken, denken kann man sich ja dabei, was man möchte, hi hi.
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