Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
ich bin

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Januar 2016



 
26. Januar 2016:
hasenparty
Schrecklich, diese Gemüseparty. Ich bin doch kein Vegetarier! Aber die Hasen hatten ein so schlechtes Gewissen gegenüber Edi, dass sie alles auftischten, was sie finden konnten, um sich wieder beliebt zu machen. Ich habe mich dann an der ersten gugelländischen Eiskunstlaufmeisterschaft auch etwas unbeliebt gemacht, wenn ich das nicht ohnehin schon bin. Immerhin war ich Punkterichter. Denen haben meine Noten aber nicht gefallen. Dabei hat es geheissen, man solle nach Ehr und Gewissen punkten, und das habe ich getan. Erst als ich mich bei Gugel etwas einschleimen wollte, ist es aufgefallen. Der Ottilio hat aber auch nicht gerade "normal" bewertet, wegen ihm hat es auch ein paar Rüffel gegeben. Und wenn der William der Laura eine 6.0 gibt, ist das ja auch eine gewisse Tendenz. Aber meine "Noten" einfach zu disqualifizieren halte ich dann doch für ein starkes Stück. Aber das allergugelländischste war ja das Schaulaufen. Ich habe mich vor Schadenfreude fast nicht mehr eingekriegt, denn die konnten am Schluss nicht einmal mehr ihre lächerlichen Hüte aufsetzen, geschweige denn ihre Virouetten drehen, denn es hat getaut wie verrückt, und sie sind mit ihren halbseidenen Schlittschuhstiefeln festgeklebt und haben allesamt nasse Füsse bekommen. Dafür gibt es eine dicke, fette Siebenkommadrei, hundertprozentig. Euer schnorbi
festa fährt
gute note
paarlaufwertung
 
19. Januar 2016:
Grüne Woche, so, so. Die haben ja wiedermal gedacht, sie können mich bescheissen. Mit fünf Eiern hinter einen Stand stellen und aufpassen, dass nicht etwa eine Horde von Hasen dem Edi sein Heiligtum wegträgt. Na gut. Ich habe mich natürlich köstlich amüsiert, als die Hasen in Scharen kamen und sich gütlich taten. Aber das heisst ja erst, dass wiedermal Edi den Kopf hinhalten muss, und das ganze eine gugelländisch, abgekartete Sache ist. Die Hasen waren bestellt und alles solche von "PlayGugel" und ähnlichem. Nichts ist zufällig in diesem Zwangstaat. Und der arme Zeig mit seinen Eintrittskarten! Der hat mir schon am zweiten Tag leid getan, denn was man auf den Fotos nicht sieht: Es herrschte Stuuuurm. Und zwar einer, der unser Herr Wetterprofessor n i c h t vorausgesehen hat. Ja, so kriegt eben jeder sein Fett ab. Und zu Lachen gab es genügend. Der Ottilio ist kopfüber mindestens zehnmal in seine Eiergrütze gepurzelt, Grünling ging nach der Feier auch an Krücken und sogar die Damen der Gesellschaft klagten am Schluss über "Lachlöcher". Ich persönlich bin dann noch zu der Hasenfeier gegangen. Aber auch das war nicht lohnenswert, weil alle schon im Karottenrausch ihre Löffel beiseite legten. Da kann man nur noch sagen: Gute Nacht.
eierverkauf
guck guck
fass
 
12. Januar 2016:
Dieses gugelländische Wetter bringt einen noch um den Verstand! Ich war dabei, wie sie dem Zeig eingeredet haben, er dürfe doch nicht so eine schauderhafte Prognose verbreiten. Da hat der arme Kerl dann geschrieben, dass es ein bisschen "so" und ein bisschen "so" sei, dabei war es die ganze Woche gleichmässig grauenhaft, und am Schluss haben sie ihn deswegen fast aufgehängt. Appropos Aufhängen. Die wöchentliche Zusammenfassung einer Katastrophe mit Beinen und Haaren hängt nun also an unseren unschuldigen, gugelländischen Bäumen, und - wie Edi schon sagt - jedes Reh, das dadurch abgeschreckt werden soll, bleibt zuerst einmal verdutzt stehen, dann schnuppert es daran und schliesslich merkt es, dass Stroh immernoch besser schmeckt als Laub und die Hose auch. Und das Hemd erst. Ich glaube, ich werde mich heute Nacht mal auf die Lauer legen und gucken, was die verscheuchungswürdigen Tiere beim Anblick von unseren "Gehängten" wirklich tun. Auf jeden Fall: Tot umfallen vor Lachen.
schneemann
mit strick
vogelscheuche
 
5. Januar 2016:
Vergangen und vergessen, dieses alte Gugellandiajahr mit seinen blöden Arbeitslagern und diesen geistlosen Wettkampfspielchen. Bin ich froh! Aber nein, oh Schreck, das darf ja nicht wahr sein! Als erstes in diesem blütenreinen, neuen Jahr kommen sie mit einem Rückblick daher. Der ganze, geballte Unfug n o c h e i n m a l. Hach, eine Zumutung! Aber dafür kann ich jetzt mal so richtig über den gugelländischen Spitzenkoch ausholen, der hat nämlich auch genügend Dreck am Stecken. Zugegeben, sein Essen schmeckt ja meistens (das muss ich schreiben, sonst lässt er mich verhungern), aber die Fotos bei seinen Rezepten sind eine einzige, gugelländische Katastophe. Vielleicht ist euch aufgefallen, dass er in letzter Zeit keine Assistenten mehr hat. Warum wohl? Der einzige, der diesem Brutzelkater geblieben ist, ist ein alter Apfel, und der ist in letzter Zeit auf jedem Rezept drauf. Dann habe ich auch das neuste Gerücht aus seiner Küche gehört. Er will uns einen Wildschweinbraten andrehen, der überhaupt kein Wildschwein ist. Die "Beize" macht er uns schön vor, und verkauft es uns als Superrezept, der "Hallödri", dabei weiss niemand, woraus dieser Satansbraten schlussendlich besteht. Hauptsache, schmeckt, ihr müsst ja zum Glück nicht mitessen, hingucken genügt vollkommen.
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