Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: September 2017





 
 Der Schlüssel zur Gewalt
Ach, du heiliges Kanonenrohr! Da haben sich diese unzivilisierten Plüschschnauzen aber wieder voll in die Nesseln gesetzt. Sie wollen dem Hai und dem Gonni eine Falle stellen, indem sie eine Kuckucksuhr ins Wäldchen setzen, einen Kuchen auf den Pfad knallen und mit etwas Pelzstoff wedeln. Aus einem Haifisch einen Wolf machen. Ho, ho, das kann nicht mal ein guter Maskenbildner. Hu, hu, ich kann nicht mehr. Und dann dieses Riesenaufgebot an Zuschauern! Gerade mal zwei Papageien und eineinhalb Eichhörnchen. Aber um ein harmloses Märchen zu spielen, muss der Gärtnermeister Grünling höchstpersönlich zum Gewehrträger ausgebildet werden, damit der dann in einem höchst merkwürdig umfangreichen Waffenarsenal nach Kriegsspielzeug wühlen kann und am Schluss mit der Schere auf den armen Hai losgeht. Einfach haarsträubend, was sich dieser scheinbar friedvolle Haufen einfallen lässt. Die ganze Geschichte läuft dann natürlich aus dem Ruder, weil inzwischen jemand auf dem Mond herumkrabbelt, um mit geklauten Schlüsseln Schliessfächer auf der Mondrückseite zu plündern. Doch man lässt sich nicht davon abbringen, das grauslige Schauspiel fortzusetzen, Grossmütter fressen und Papageien verschlucken! Scheint ihnen ja enormen Spass gemacht zu haben, dieses Schauermärchen. Und wenn am Ende alles gut ist, ist es absolut nicht gut, wenn das dicke Nilpferd den ganzen Kuchen alleine verspeist. Und wo ist denn nun der ganze Zaster abgeblieben? Wahrscheinlich auch gefressen, wie alles.
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 Hut oder Huf
Da machen sie einen Mordswirbel für so eine Papp-Pferdchenveranstaltung. Man muss extra in den Hutsalon, um sich etwas auf die Rübe verpassen zu lassen und dann schaut doch kein Schwein, was das Volk am Rande der Rennpiste so trägt. Alle gaffen wie vergiftet nur auf die fünf Farbkleckse, die im Höllengarecho duch die gugelländische Wüste preschen. Von wegen. Sie haben uns natürlich wieder einmal reingelegt. Im Würfeltempo geht es im Kreis herum. Wegen der Gerechtigkeit, ha ha, so weiss tatsächlich niemand zu Rennbeginn, wer dann diese stolzen Pokale abholen wird. Das ich nicht lache. Pokale? Den einen haben sie nämlich bereits 2015 beim gugelländischen Songcontest vergeben, und den zweiten beim Pokertournier. Aber die denken sich ja, daran erinnert sich keiner mehr. Bestimmt verteilen sie hierzulande auch jedes Jahr wieder die selben Weihnachtsgeschenke, von Ostereiern gar nicht zu reden. Ist eben billiger. Und was diese ominöse Wettkasse mit ihren Schmuddeltypen anbetrifft, bin ich ja mit meiner Voraussage richtig gelegen. Man lässt aber auch nicht den Hai und den Gonni ein Wettbüro leiten. Dieses improvisierte Rennbahnpicknick ist auch nicht nach meinem Geschmack. Wie immer in die Trickkiste wenn nicht woanders hin gegriffen. Weil die Loredana den falschen Schinken gekauft hat, konnten sie Lisa's Fenchelhäppchen nicht nachmachen und haben uns mit Fotohäppchen abgespeist. Den Vergissmeinnichttrank würde ich auch nicht mehr trinken. Früher machten sie ihn noch mit Lebensmittelfarbe, jetzt ist nur noch blaue Tunke aus dem Mal-Attelier drin. Ein falscher Saftladen ist das hier, wirklich.
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 Ignoranten, Dummköpfe und Halsabschneider
Angefangen bei dem neuen Controller, was dieser Zettelelch ist, bis zu den Erbauern einer Pferderennbahn ohne Pferde, weiss ich nicht, wozu diese Gugellandier überhaupt Köpfe haben. Ja, klar, zum Hüte aufsetzen. Denn für etwas anderes sind denen ihre hirnleeren Birnen auf den Hälsen wohl nicht geschaffen. Ein Autorennen liegt nämlich nicht drin, weil sie gerade nur zwei Rennwagen haben. Aber der Controller kann bestätigen, auf seiner Liste steht unter P folgendes: Pferde 1 x.  Mit einem Pferd, das noch dazu aus dem gugelländischen Altersheim kommt, ist offenbar ein besseres Rennen möglich als mit zwei Autos. Man darf sich nicht wundern. Aber diese eingebildeten Protzsäcke müssen natürlich einen Anlass schaffen, damit die Damen ihre Hüte präsentieren können.  Dabei haben sie nicht bedacht, dass der Leisstreifer als Modezar nun eigens seinen persönlichen Hut nehmen und auf Putzlumpenhausen Knöpfe annähen und seine Schnittmuster ins Briefmarkenalbum kleben muss, denn in Gugellandia braucht niemand mehr einen Modeschöpfer. Pech gehabt, du Brillenschlange, deine Haute couture kannst du an den Nagel hängen und deinen Zarentitel an der Garderobe abgeben, ho ho ho. Und wenn dann dieses Pferderennen wirklich stattfinden sollte, und die bunten Kartongäule gerade kein Benzin hätten, kann man ja die Raupe von Zeig und Lulu an den Start schicken. Falls es aber regnen kommt, hat ja vielleicht Edi noch Chancen für sein Schneckenrennen. Ich wette mal, dass der rote Gonni und der Hai sowieso noch vor Beendigung des Rennens mit dem ganzen Zaster wieder auf dem Mond sind.
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  Wer kläfft, zählt nicht.
Und immernoch hängt diese Volkszählung wie eine Giftwolke über dem dürren Ländlein. Aber die sind ja selber schuld, wenn sie aus jeder Situation einen Ruderklub machen. Ich habe mich gar nicht darüber beschwert, dass man mir aufgetragen hat, die Hunde zu zählen. Dabei ist es ein ungezogener, kläffender Flohhaufen, und zu allem Unheil hat man mir noch Wuwatis untergejubelt, um mich mürbe zu machen. Aber ich kann Tiere wenigstens unterscheiden im Gegensatz zu Laura, der offenbar ihre Lotosblüten zu Kopf gestiegen sind.  Hat die doch bei ihrer Zählung tatsächlich eine Kuh als Giraffe deklariert! Naja, die Kuh hat eben selber nicht gewusst, dass sie nur eine dumme Kuh ist, ho ho ho. Dafür hatte dann der Wetterprofessor bei seinen Farmtieren eine Kuh zu wenig. Ganz faul ging es ja bei Hefe und Lori zu. Einfach alles, was bunt ist, wird in einen Topf geworfen. Dem sage ich Prüschtierdiskriminierung niedrigster Gesinnung. Die sollten sich mal ein Beispiel an mir nehmen. Ich habe die Wuwatis nämlich mit eigenen Pfoten ins feindliche Lager geschleust, damit bei meinen Hunden Ruhe herrscht. Vielleicht sagt mir mal einer, wie man einen Hundehaufen, äh, ich meine, einen Haufen Hunde zählen soll, wenn die auf den Ruf "Platz" wie Fragezeichen dreinschauen, und denken, ich wäre ein Ballonkiller. Bumm. Und dann dieses Stoppelfeld bei der Hundehütte. Die wollten, dass wir uns allesamt selber aufspiessen, diese barbarischen Henker! Von dem "Controller" halte ich im Übrigen etwa so viel wie von jedem anderen Gehörnten. Zur Hölle damit.
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