Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
ich bin

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Januar 2015



 
Letzte Januarwoche 2015:
Man ist sich ja inzwischen schon einiges gewöhnt, was die Gugellandier so treiben und verkünden. Aber bevor ich mich von denen überschnorren lasse, sage ich noch schnell meine aufrichtige schnorbertmeinung. Ottilio ist ja meine liebste Zielscheibe. Aber diese Woche hat er sich schon selber entlarvt. Er nimmt anstelle von Pfefferminzblättern einfach den Inhalt von Teebeuteln zum Würzen. Ja, wo sind wir denn? Und dann die Serpentinenstrasse, an der sie alle so bauen und Edi nichts anderes tut als auf dem Bagger rumhoppsen und Achtung schreien. Aber den Vogel schiesst ja unsere Grande Dame Hefe ab. Sie präsentiert ihren dunkelroten Elitestaubsauger so, dass ihn alle Besucher einmal benutzen möchten, und hupps, ist alles sauber.
guido mit gästen
baggern
staubsaugen
 
4. Januarwoche:
Meine aufbauende Kritik von letzter Woche hat dazu geführt, dass die ach so Lustigen Gugellandia-Bewohner einen zweiten Anlauf in Richtung Schule nehmen mussten. Der Hieronymus wurde zum Schuldirektor befördert und so ein langohriges Hasenfäulein als Italienischlehrerin verdrehte den Schülern alias Fräulein Farina (italienisch = Mehl) sofort ihre hirnarmen Plüschköpfe.Ottilio war sowieso ganz weg, da sein Ur-Kochbestandteil immer sein Mehlsack ist. Ohne den kann er gar nicht kochen. Dieses Mal hat er versucht, die Lehrer zu bestechen und ihnen Apfelküchlein vorgesetzt. Meine Alternative ist, ihn in Zukunft "Mehlsock" zu nennen, wenn er nicht endlich mal was Fleischiges kocht. Er versprach Besserung, man darf gespannt sein. Über Edi und seine Tränendrüsenstory mit der verlorenen Kappe möchte ich mich nicht auch noch weiter äussern. Ich musste ja selber schon fast weinen, ha ha. Ich halte weiter meinen Rotstift aufrecht und bleibe für euch der scharfe Beobachter schnorbi.
lehrerbestechung
schnorbert in der schule
wachsamer schnorbert
 
3. Januarwoche:
Langsam fange ich an, an diesem Land und seinen Bewohnern zu zweifeln. Im Dezember hatte es noch Löwenzahn und Gänseblümchen, Hasen hoppelten rum und Weihnachten war angesagt, sie rissen Bäume aus, um sie mit Glitzerzeug und Glimmer zu überschütten, und dann im Januar ging die neu gegründete Schule schon nach einem einzigen Tag in die Ferien. Und schon hüpften alle wieder sinnlos auf den Bäumen rum, ja klar, es sind schliesslich Tiere, aber ein wenig Zivilisation hätte ich eben schon erwartet. Mein Freund Guido hat auch ein Interview angekündigt, nämlich mit dem Lehrer Hieronymus, welcher in der Zwischenzeit selbst gekündigt hat. Schule ade. Jetzt hoffe ich, dass wenigstens das Tier des Monats gut rauskommt, sonst kündige ich auch, dann heisst es schnorbert ade. Ja, ha, Kritik ist manchmal ganz schön hart.
in der schule
gut aufpassen
herr lehrer
 
2. Januarwoche 2015:
Jeder hat gute Vorsätze gefasst, doch dann kam dieser erste Schultag. Ich habe mich natürlich hinter dem Vorhang versteckt und war entsetzt. Diese braven Schüler! Die lernten wenigstens, wie man Schulbuchecken anzündet und Papierflieger in der Gegend rumschiesst. Das Skandalöseste aber war mein lieber Freund Guido, der hockte nämlich nicht in der Schulbank, sondern liess im Treppenhaus sein Neujahrsfeuerwerk ab. Da sieht man wieder: die richtigen Helden sind nie auf dem Bild. Ottilio müsste natürlich auch eher in die Schauspielschule als in die Kochschule gehen um seine Mari e Monti-Pizza zu machen. Und nun noch der Hammer: Hat schon mal je einer mit Zyklamen zu tun gehabt? Toll, unser Grünling schon. Er weiss immerhin, dass es davon rote und rosarote und weisse gibt... vielleicht auch zyklamenrote? Hauptsache, die Blätter sind grün.
 
1. Januarwoche 2015:
Alle gut rübergekommen? Hier in Gugellandia hatten einige etwas Mühe mit Otti's Glühwein. Nein, nein, gegen diesen Öttiliö sage ich diesmal gar nichts. Hm, ausser, naja, er ist eben ein Meister im Servieren von Essen, die er so nicht gekocht hat. Und wenn er grad nichts zur Hand hat, wirft er Safran drüber aus vollen Säcken. Warum ist wohl sein Ananaskraut so gelb???
Gegen unseren "Promoscher" Guido ist auch nichts Negatives zu sagen, ausser, dass er verschiedene Tatsachen verblümt und unter den Teppich kehrt. Nämlich "die Wettbewerbe". Zeig ist ja ein dekoratives Murmeltier, irrt sich ja nie, und hat zum Trost den Wettbewerb vom Dezember gewonnen, weil es nämlich gar keine Jury gab. Nochmals ganz genau lesen, was Guido da sagt: "Jury aus Arten und Sorten", moment mal, was ist das? Erinnert sich noch jemand an den Novemberwettbewerb? Da machte ein sehr schwieriges Rätsel die Runde und ausgerechnet einer meiner Neffen aus Irgendhausen hat gewonnen. Nämlich einen Gratisaufenthalt bei uns in Gugellandia. Wir haben ihn gross rausgebracht und persönlich erwartet. Alle haben geholfen, die Hütte blitzblank zu putzen, aber Felix, der Supergewinner, ist nicht gekommen sondern hat eine Vertretung geschickt. Und was für eine. Hauptsache, man macht sich in den Zitrusfrüchen breit.
ananaskraut
Ottilio's Safrankraut
felix
Das wäre Felix gewesen
ersaty
Da macht man nur noch grosse Augen


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