Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: April 2017 





 
25. April
So lasse ich es mir gefallen, eine himmelschreiende Schandtat jagt die nächste. Was heisst Schandtat, jetzt sind sie ja schon auf dem Level der Untat angekommen. Der Gründäumling muss in seinem Garten einen Friedhof erstellen, und dann wird seine ganze Arbeit kurzerhand als untauglich bezeichnet, weil er zu viele botanische Kinkerlitzchen eingebaut hat. Auch der Wetterfritze konnte einem Leid tun, den hat man nämlich brutal eingebüxt und zum gugelländischen Trunkenbold gemacht. Oh, ho ho ho, der Professor mit der Whiskyflasche, das ist der Hammer. Aber wer bei dieser Schmierenkomödie am Set war, hatte noch mehr zu gröhlen. Die konnten nämlich diesmal bei ihren Aufnahmen keine Sonne brauchen, weil bei den Nacht-Szenen zu viele Schatten stören. Jetzt sind sie bei jedem Wölkchen wie die Ameisen herumgesurrt und haben geflucht wie die Henker, wenn die Sonne wieder hervorkam. Verkehrte Welt, ich hab es ja immer gewusst, dass die alle falsch verdrahtet sind. Und dann die Geschichte mit der Leiche. Beim ersten Mal hatten sie keine, und merken es erst als der Ballo ausrückt um eine zu klauen. Beim zweiten Versuch passte die Leiche nicht in den Sarg, also Sarg weg und Sack her. Und dass die Hefe da am Schluss Bananen aus dem Sack zieht, muss man ja auch nicht glauben, so wie die den herumgeworfen haben, hätte es am Schluss nur zermantschtes Affenfutter drin gehabt. Über die Besetzung der einzelnen Rollen gibt es ja auch einiges zu munkeln. Warum diese eingebildete Zicke, ich meine Mieze, die Richterstochter Becky Thatcher spielen darf, wo doch die Beppa immerhin die Schauspielschule besucht hat? Es kursiert das Gerücht, wonach Kai, der Hai, die Finger im Spiel hat, der kann es auch gut mit Gonni, der den Schurken spielt. Wenn denen nur nicht das Temperament durchgeht, sonst gibt es wirklich noch Mord und Totschlag. Ha, ha, ha, wen juckt's - sollen die sich doch gegenseitig abmurksen, es hat ja genügend fiese Figuren in diesem Mogelstaat. Mich natürlich ausgenommen.
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19. April
Dem Fass den Boden ausschlagen? Ja, das hätten sie beinahe gemacht, nur um ihr sagenumwittertes Freitagsrätsel mit dem Raddampfer zu rechtfertigen und für den Huckleberry Finn ein Fass aufzumachen. Dem wird sogar zugemutet, er solle sich gefälligst den süssen Zwetschgenkuchen nur denken, denn man stelle sich ihn im Spiel ja nur vor. Der arme Fettsack Cirillo, man hört seinen Bauch knurren bis ins Tal runter. Und dann der Fisch! Damit man den nicht auch nur in der unsichtbaren Hirnluft angeln muss, haben sie ihn sicherheitshalber im Laden besorgt. Ich habe natürlich das klare Beweisfoto. Diese Flauschihalunken, diese ausgekochten, hätten ja wirklich ihren Dreckzaun neu streichen können. Aber nein, dann erfindet man lieber den extra durchsichtigen Klarlack, wo es farblich nicht darauf ankommt und hat zum Glück noch ein paar hartgetrocknete Pinsel vom letzten Anstrich übrig, um ein paar zeitgeschichtliche Fotos zu machen. Das ist mehr als mickrig, meine Gugeldeppen, etwas mehr Aufwand könnte man ja schon treiben, sowas ist ja eine Beleidigung fürs Auge, pfui, pfui, pfui. Und jetzt werden sie ja auch noch immer frecher. Schon der Peso nimmt den Schnabel mit seinem Blahblah über Götter so voll, dass er es fast mit dem Teufel zu tun bekommt, - und in der nächsten Folge soll es sogar einen Mord auf dem Friedhof geben. Na, ich danke, dann hat dieser anrüchige Abenteuer-Plüschzirkus ja wohl seinen Höhepunkt erreicht, und der Teufel holt den ganzen Klub bald ab und lässt ihn zur Hölle fahren. Wie schön.
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11. April 
Das war, japps, ein Spass, ho, ho, ho, hoooo, ja man muss ab und an sein Glück eben selbst in die Hand nehmen. Habt ihr gesehen, mich, den überdimensionalen, galaktisch megasuperschlauen Schnorbert, wie ich es denen gezeigt habe? Die haben jetzt alle die Schnauze voll vom Ostereier suchen. So, wie ich sie an der Nase rumgeführt habe. Allerdins habe ich nicht damit gerechnet, dass sie wirklich am Ende echte Hühner besorgen. Diese fressen uns natürlich nun wieder das Hemd vom Leib, besser gesagt, den Pelz. Interessant war das Verhalten der gugelländischen Wuwatis gegenüber dem Federvieh. Die Amanda war gleich abgemeldet. Sie trauten sich aber nicht, es mit dem Gockel aufzunehmen. Der hat die Wuwatis rangmässig gleich hinter sich gebracht. Der Amadeus hat zweifelsfrei die Hosen an, ach was rede ich da, der hat ja gar keine Hosen. Würde zwar nicht schaden, denn so Hennen und Gockel machen eine ziemliche Wirtschaft. Igitt, igitt. Jetzt bauen Harry und Konsorte an einem Haus und Gehege für das Gefiedervolk. Aber wie ich diese Schildbürger kenne, hat es am Ende keine Türe oder es fliegt ohnehin schon beim ersten Windstoss in all seinen lächerlichen Bestandteilen durch den Gemüsegarten. Ja. Bauen können sie so wenig wie Denken. Die Laura zum Beispiel zetert, weil ein paar Fressinteressierte die Eier für das Rührei nicht auspusten, sondern, zack entzweischlagen, dabei merkt sie selber nicht, dass ihre Malschüler die längste Zeit rohe Eier bepinseln, also wirklich... skandalös, wie immer!  
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4. April 
Ho, die sind ja auch nur glücklich, wenn sie Wettbewerbe veranstalten können. Immer diese blöden Rennen, wer wohl zuerst ist, hach, das ist doch ein Fall für den Psychiater. Und jetzt auch noch ein Kochwettbewerb! Selber haben sie sich ja nicht die Finger verbrennen wollen, nein, man lässt sich Beiträge aus aller Welt schicken und schmückt damit seine Seite. Fauler geht es ja nicht. Dieser aufgeblasene Kochkater hat wohl seine Rezeptbücher verkohlen lassen, und jetzt fällt ihm nichts mehr ein. Da lässt man einfach Freunde kommen und ihre geheimsten Rezepte rausrücken, damit sie jeeeeeder kopieren kann. Wo bleibt da wiedermal die Pietät und Seriosität? Die "tät" diesem verfilzten Gugelhaufen nämlich nicht schaden. Ich verfüge über geheime Informationen, da wollten sie sogar als Wettbewerbsfrage die Anzahl der frei lebenden Wuwatis wissen. Da hätten unsere Freunde alle Bilder der letzten Zeit mit Wurzelwackeltieren drauf vergleichen müssen, um auf die richtige Zahl zu kommen. Ha, und genau zum Zeitpunkt der Frage hat dann eines der Wuwati's Junge gekriegt! So kann man doch keine Wettbewerbsfragen verbreiten, und überhaupt, einen Kikeriki-Apparat haben sie jetzt auch noch! So ein buntes Weckgerät mit Flügeln. Der hat mich jetzt schon auf dem Kieker. Ich weiss wirklich nicht, wo das hinführen soll. Aber ich kann euch beruhigen, ich persönlich werde mir ein paar echte Roboterschnorbis zulegen, die für mich die Augen offen halten, und jeden Missestand brutal aufdecken. Schnaub.
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