Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: März 2017



 
28. März 2017
Das Skandalöseste diese Woche war natürlich die Wettervorhersage vom Wunschwetteronkel. Diese Panik, dass es regnen werde bis am Sonntag hat das ganze Land erfasst und sich dann überhaupt nicht bewahrheitet. Ein Gewitter war natürlich erst recht nirgends zu finden. Dabei haben sie die Europareise schon drehbuchmässig dem Wetter angepasst und wollten so richtig damit Wellen schlagen. Aber den englischen Regen mussten sie dann doch mit der Giesskanne machen, diese Schummelbrüder. Die haben nur noch dumm aus der Röhre geguckt, gröhl. Der französische Wein war im Falle auch keiner, das Gesöff hätte nicht einmal mehr Loredana getrunken und die ist ja nicht heikel. Höhö. Was aber meine drei dekorativen Kanrevalwedel mit dem armen Krokodil gemacht haben, ist schlimmer als das Verspeisen von Schildkrötensuppe. Zu dritt sind sie auf das wehrlose Tier gestürzt und haben an ihm herumgepickt. Schade, dass es so gute Laune hatte und nicht zubiss, sonst könnten die drei heute federnlos an einem FKK-Strand ihre Bürzel sonnen. Es passt natürlich ins Gesamtbild einer verlogenen Gesellschaft, dass sie auch noch den armen Vesuv missbrauchen mussten. Nein, der Pfurr kann natürlich nicht einfach so in den Alpen seine Steinchen suchen, nein, er muss unbedingt in einen hochgefährlichen Blumentopf klettern und unter lebensbedrohenden Umständen einen Wetterdetektor finden um ihn nachher wegen einer Nuss in den Teich zu schmeissen. Denen fällt aber auch gar nichts Gescheites mehr ein. Ich bin ja so froh, ist dieses blöde Weltreisespiel zu Ende, und man muss sich nicht mehr dauernd aufregen. Pha, schüttel, knurr.
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21. März 2017
Hat man noch Töne? Die können ja aber auch alles auf die Spitze treiben! Jetzt haben sie mich zum Maharadscha gemacht, damit ich nicht ausplaudere, was da hinter den Kulissen alles an Peinlichkeiten und Pannen abgeht. Aber ich wäre ja nicht Schnorbert, wenn die mit mir machen könnten, was sie wollen. Dass ich einen Turban und ein paar Kettchen anglegt habe, ist allerhöchste Selbstüberwindung gewesen, künstlerisches Wohlwollen sozusagen, denn die wissen ja nicht mal was ein Maharadscha ist. Ha ha, ehrlich gesagt, ich auch nicht. Aber eben. Jetzt erinnere man sich doch noch mal kurz an die erste Reise von Edi, Beppa und Lori nach Afrika. Da waren mindestens zehn hübsche Wegweiser aufgestellt. Und dann in Australien? Gerade noch mickrige zwei. Und jetzt? Wenn die wirklich schwierigen Strecken kommen und kein Kompass vorhanden ist? Null, nichts, nada! Schon komisch. Ist ihnen das Papier ausgegangen? Hätten ja die Tannenbäume oder Drachenflügel zerschnippeln und aufhängen können. Nein, man war sich einfach zu faul und dachte, die dummen Fähnchen wird ja wohl niemand vermissen. Und dann haben sie mir auch noch meinen Hund ausgespannt. Ja, die Caroline wurde kurzerhand als Schlangenbeschwörerin gebraucht, weil der olle Guido in seinem Rätselwort ein "in" an den Schlangenbeschwörer hängen musste, damit das Wort etwas länger wird. Ich fress es einfach nicht, wie die hier mit ihrer gehorsamen Bevölkerung umspringen. Der eigentliche Schlangenbeschwörer war nun arbeitslos und die Schlange ist dann sowieso von Frech gefressen worden. Dieser hat sich ja auch so manches geleistet. Den Yeti hat er auch noch gebissen. Aber das schönste war ja die Chinesische Mauer. Das hätte man nicht fotografieren sondern filmen müssen. Es herrschte in China nämlich ziemlicher Wind und dadurch flogen der Mauer laufend die Zacken aus der Krone. Ich habe mich fast totgelacht, wie sie fluchend ihren Blumentöpfen nachgerannt sind.  Es gab da noch viel Peinliches auch in Amerika, ha ha, aber es würde hier schlicht den Rahmen meiner Kolumne sprengen also lassen wir Gnade walten und den Geolg weiter Fracking betreiben, ojeoje.
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14. März 2017
Ich habe ja gleich gewusst, dass da wieder etwas im Busch ist. Ha ha, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber ich hätte dann doch wenigstens ein bisschen Reisegepäck erwartet. Man will uns doch nicht glauben machen, dass da drei Abenteurer im afrikanischen Busch unterwegs sind - ohne irgendeine Waffe, und das Wasser haben sie bereits in der Wüste liegen lassen. Da sind doch wieder mindestens fünfzig Leute in den Astkulissen versteckt um den ahnungslosen Afrikawanderern alles zuzustecken, was sie gerade brauchen. Nur, dass die Beppa das Tobel hinuntergepurzelt ist, stand nicht im Drehbuch. Das ist auch nur passiert, weil die Gute etwas zu rundlich ist, ha ha. Aber was in Afrika abging, ist ja noch heilig gegen dieses Australien. Die haben natülich keine Ahnung, wie es in Australien so aussieht. Überall totes Farn und Plastikgeschirr oder was? Und dann Guido als Schlangenbeschwörer, dass ich nicht lache, der kann ja nicht einmal eine Grillzange halten, geschweige denn eine Schlangengabel. Die grösste Sorge machen mir aber diese drei schrägen Pappenbuntplapper, die vorhaben, Südamerika zu durchstreifen. In diesem Abschnitt bin ich nämlich auch vorgesehen, aber ich weiss noch nicht, ob sie mich als Jaguar oder Futterkaninchen einsetzen wollen. Ich mache das natürlich nur mit, weil ich, wie jeder weiss, so eine hervorragende, schauspielerische Grösse bin, sonst könnten die ihren Dschungel von mir aus auf dem Mond machen. Ah ja, apropos: Der Hai hat inzwischen mehrere Parzellen von unserem Mondgrundstück bebauen lassen. Es soll sehr lustig aussehen. Wahrscheinlich hat er auch mit Klorollen gebaut, der Gute. Ho ho. Wir werden bei Gelegenheit mal nachschauen gehen.
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7. März 2017
So eine Gemeinheit. Da wirft man sich bedingungslos in die grösste Spionageaffäre der Gugelländischen Kriminalgeschichte und recherchiert wie einst Hercule Poirot, und dann wird man sabotiert, korrupiert und abserviert. Ein Beweis mehr, dass die es hierzulande mit der Wahrheit nicht ganz ernst nehmen. Wir wollten nämlich den Machenschaften von diesem Hai mal auf den Grund gehen und ihm gegebenfalls auf die Flossen klopfen. Deshalb haben wir einen Mondflug gebucht. Und wo, glaubt ihr, sind wir herausgekommen? Ihr habt es ja gesehen. Im Kasino vom Herr Hai persönlich. Dieser Halsabschneider! Aber das ist ja nicht das Schlimmste. Während ich mich todesmutig ins Abenteuer gestürzt habe, schicken sie hintenherum wieder diesen Editolpatsch in die Kulissen und der darf natürlich wieder den grossen Held spielen. Als wenn ich es nicht gewusst hätte. Einfach alles Lug und Trug und doppelter Boden hier. Ich gebe aber nicht so schnell auf. Diese Pseudo-Kuschelbuben mit ihren Wursteldackeltieren können mir nichts vormachen. Ich weiss wo die Nase läuft und der Mund begraben ist, ha ha, die können mich nicht täuschen, mich nicht! Ich werde diesen Mondflugverantwortlichen mal ein kleines Schlafmittel in den Vergissmeinnichttrank mischen, dann werden wir ja sehen, warum nur ich mich mit dem Beamgerät immer verfliege. Na, wartet.
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 Morgen: 1. März 2017
Fasnachtsdienstag 2017. Ja, da haben sich die Gugels selber ein faules Ei gelegt. Man muss ja nicht auf Pestalozzi machen wollen und dann den Findelkindern das Spielen verbieten. Dass dieser dahergelaufene Drache ein Graf ist, würde ich sowieso bezweifeln. Es sei denn, er stammt direkt von Drakula ab. Dann haben sie den Salat, besser gesagt die Feuersbrunst. Ha ha ha. Und dann wollen sie uns doch wirklich weis machen, dass sich ein Beamgerät dermassen irrt, dass es uns ins Gebirge schickt anstelle auf den Mond. Ich habe selber gesehen, wie sie an den Knöpfen manipuliert haben, damit wir ja nicht auf dem Mond landen. Dort ist nämlich bereits wieder eine Mogelei im Gange. Kai, der Hai soll dort oben inzwischen unser hocheigenes Grundstück verschiedentlich auf eigene Faust an zwielichtige Marsmännchen verkaufen. So, wie ich den Fall sehe, hat er einfach alle bestochen und deshalb sind wir im Schnee gelandet. Man kennt das ja. Der arme Graf hat dann doch kein Feuer spucken dürfen, der war vielleicht sauer. Und so wie sich die Laura auf dem Tresen benommen hat... z z z soll doch lieber ihre Papierflügel basteln. Die Fotos von der lustigen Loredana in der Lounge sind logischerweise alle verwackel, peinlich, peinlich. Ich mache mir zwar nichts aus Fasching, aber es war doch ziemlich lustig, wie diese Drachenattrappen mit ihren Papierflügeln herumgestolpert sind, um auf Stimmung zu machen. Nun noch ein Wörtchen zu meinem "Freund" Peso. Sein Posten langt ihm einfach nicht. Er kriegt seinen krummen Schlangenhals nie voll. Jetzt muss er auch noch über die Polizei lästern, was hat die denn - bitteschön - mit Umwelt oder Kultur zu tun, hä? Dieser Frechsack will mir einfach immer eins reinwürgen, wenn hier jemand etwas über Polizei oder Politik zu sagen hat, ist es Schnorbert, verstanden!
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