Ottilios Kochstudio
Hot ein Rezept vön mir nicht gekloppt, nicht verzogen, Öttiliö frogen.
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Das ist Ottilio, der gugelländische Koch. Er stammt aus Korsika und bildet sich auf seine französischen Vorfahren viel ein. Er spricht aber einen sehr merkwürdigen Dialekt. Nämlich kein a und kein o ( a=o und o=ö). Deshalb sind seine Rezepte oft eine rätselhafte Mutprobe.
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Rezepte im August 2018





 
 Happy Birthday in Warnemünde
Es ist Ende Juni. Es nähern sich verschiedene Geburtstagsfeste, alle sind aufgeregt, denn die Plüsch-Piraten aus Berlin haben einen Vorschlag gemacht. "Wir laden Miezi und Edi nach Warnemünde ein. Das wird sicher lustig, wenn wir alle zusammen Geburtstag feiern." Obwohl man das Beamgerät in Betrieb setzt, warten Lisa, Karla, Schrotto, Elli und der kleine Esel vegeblich auf dem Bahnsteig auf Vertreter aus Gugellandia. Mit dem nächsten Zug kommen aber Frosty, Bruno und Möhrchen. "Wir sind die Statisten." rufen sie stolz. "Die Promis kommen wahrscheinlich mit dem nächsten Zug."
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Weil der nächste Zug erst in einer Stunde kommt, verlassen die Plüsch-Piraten vorübergehend den Bahnsteig. "Meine Güte, Miezi, bist du langsam, komm, wir müssen uns sputen, ich habe gerade Lisa und die anderen um die Ecke biegen sehen."  Miezi und Edi hasten die Geleise entlang, viel Gepäck müssen sie ja für die paar Tage nicht mitbringen, aber treffen sollt man sich doch wenigsten. "Ah, da seid ihr ja schon!" Alle sind höchst erfreut und eine überschwengliche Begrüssung beginnt. "Ja, dann fehlt ja jetzt nur noch der Herr Leeroy, dann sind wir komplett."
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Lisa setzt sich mit Miezi auf einen dieser berühmten warnemündischen Stühle und sagt aufmunternd. "Natürlich wird er kommen, er weiss ja, dass du am gleichen Tag Geburtstag hast wie ich." Miezi ist noch etwas skeptisch, aber sie hört schon, wie in einem naheliegenden Garten gejauchzt und gejohlt wird. "Herr Leeroy ist da, er tut nur immer so inkognito, das ist halt Wuwati-Art, aber er freut sich auch, hier in Warnemünde zu sein." Der nächste Morgen beginnt mit einem feudalen Frühstück. 
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Dann schwärmen alle aus, die Ostsee zu ergründen, im Sandstrand herumzuwuseln, die Ozeandampfer zu bestaunen und unter einander natürlich ausgiebig zu schwatzen. "Guck mal, Frosty, hast du je schon so viele querliegende Leuchttürme gesehen?" "Leuchttürme? Das sind doch die Rettungsboote am Ozeandampfer." "Wo meinst du fährt der von hier aus hin?" "Ich schätze zu Butzer nach Norwegen, wollen wir aufspringen?" "Als blinde Passagiere? Bist du verrückt? Morgen ist Lisa's und Miezi's Geburtstag, da will ich hier sein!"
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Aber noch ist Heute und man hat schon Hunger. "Bei dem blossen Anblick von Hähnchen gehe ich auf wie ein Ballon," sagt Miezi, und Herr Leeroy hält sie vorsichtshalber fest, damit sie nicht gleich abhebt. Bei Elli und Bruno kommt das Backhähnchen knusprig mit Salat einher. Während Elli sich noch mit der Gabel abmüht, hat Bruno etwas zu beanstanden. "Meine Hühnchenkeule ist weg. Einfach verschwunden, oder soll ich sagen, wer sie abtransportiert hat?"
Nach dem Essen geht es an den Strand. Morgen ist er endlich, der Geburtstag von Lisa und Miezi. Alle freuen sich heute schon.
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Schrotto ist der wichtigste Plüsch-Pirat und erklärt allen mal, wozu ein Leuchtturm gut ist. Als Lisa auf dem grossen Platz in Warnemünde vor dem selben steht, fangen die ganzen Bärchen und auch Edi, Miezi und Herr Leeroy lauthals an, zu singen. "Happy Birthday to you, happy Birthday to you!" Die Touristen haben grad eingestimmt und wenn der Leuchtturm eine Glocke zum Bimmeln hat, hat er im Takt dazu geläutet.  Nun kommt das grosse Geburtstagsessen!  Alle drängeln sich an die Tische und warten etwas ungeduldig, sogar auf den Tischen. "Ich musste versprechen, dass ich ganz ganz brav bin, wohlerzogen und anständig, sonst hätte sie mich nicht mitgehen lassen." grinst Edi mit unschuldigem Augenaufschlag und neugierigem Blick auf den Teller.
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Nach dem Essen ist Bewegung angesagt, Warnemünde ist herrlich, und es gibt viel zu entdecken. Die wunderbare Luft der Ostsee streicht mit jedem Windeshauch den Plüsch-Piraten und ihren Gästen in den Pelz. Man ist auch zu allerhand Schabernack aufgelegt, wenn so viele verschiedene Plüschtiere auf einem Haufen sind, kommt schon die eine oder andere verrückte Idee zu Tage. Sogar die anderen Touristen schmunzeln und freuen sich. Alles ist soooo schön.
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Zum Abschluss will man noch eine Bootsfahrt machen. Klar, Miezi kann nicht schwimmen, aber das Boot geht ja auch hoffentlich nicht unter. "Kommt schnell, die MS BALTICA legt gleich ab, und es gibt auch wieder was zu Essen an Bord." Bruno winkt Herrn Leeroy, der etwas unschlüssig an der Rampe steht. Bei dem Wort "Essen" hat noch kein Wuwati gestreikt. Und die Bootsfahrt geht los, alle schnuppern so viel Ostsee, wie sie nur können, denn das alles ist  ja nur ein Kurzurlaub und nicht für alle Ewigkeit. 
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Später geniessen alle noch die letzten Sonnenstrahlen in einem echten warnemündischen Strandkorb und während noch die Sonne scheint, träumen sie schon von einem nächsten Urlaub, in dem sie sich gesund und munter wiedersehen. 
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Wir danken dem Beamgerät, den Statisten Möhrchen, Frosty und Bruno und natürlich vor allem den Plüsch-Piraten für ihre zauberhafte Idee.

 

Ferien, Lori, Ferien! Urlaub, Vacanze.... Nichtstun, Dolce far niente.

in den Ferien
Die Torte ist tiefgefroren. Wir sehen uns wieder im September.


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