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Gartenecke: November 2026
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Sanddorn (Hippophae rhamnoides) |
| 04. November 2026: Über den Feuerdorn (Pytantha coccinea) habe ich
ja bereits geschrieben und ihn vorgestellt. (siehe Link dazu). Bevor
ich den Sanddorn (Hippophae rhammnoides) vorstelle, der für den
Laien zum Verwechseln dem Feuerdorn ähnlich sieht, hier die wichtigsten
Erkennungsmerkmale: Der Sanddorn hat schmale, weidenartige Blätter mit
silbriger Unterseite. Der Feuerdorn hat eiförmige, glänzende Blätter
mit fein gebuchteten Rand. Der Sanddorn hat orangerote Beeren, die
dicht an den Zweigen sitzen. Der Feuerdorn hingegen bringt erbsengrosse
leuchtend rote bis gelbe Beeren in dichten Fruchtständen hervor. Der
Sanddorn hat unscheinbare gelbliche Blüten, die noch vor dem
Laubaustrieb im März an den Ästen sitzen. Der Feuerdorn hat auffällige
weisse Blütenrispen im Mai und Juni. Und zu guter letzt: Die Beeren vom
Sanddorn sind auch direkt vom Strauch zum Verzehr geeignet, während die
Früchte vom Feuerdorn giftige Samenkerne enthalten. Der Sanddorn gehört
zur Familie der Ölweidengewächse, während der Feuerdorn zur Familie der
Rosengewächse gehört. |
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Trivialnamen sind Fasandorn, Heffdorn, Seedorn, Faulbaum,
Kreuzdorn, Dünenbeere, im Mittelalter wilder deutscher Olivenbaum,
Zitrone des Nordens. Der Baum verfügt über ein tief reichendes
Wurzelsystem. 3 Meter in die Tiefe und bis zu 12 Meter waagrecht nach
allen Seiten. Deshalb wird der Baum oder auch Strauch gerne zur
Festigung von Hängen verwendet. Zudem ist der Sanddorn absolut winterfest. |
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| Die ursprüngliche Heimat ist in Asien. Das Verbreitungsgebiet
reicht von Sibirien über China und ganz Europa von den Alpen bis zu den
Pyrenäen und bis zur Ostsee an Küsten. Der Baum kann auch sehr alt
werden, bis zu 80 Jahre und seine Wuchskraft wird mit bis zu 12 Metern
angegeben. Er
ist auch bis zu 5'000 Meter über dem Meer noch anzutreffen. Er
gedeiht auf kalkhaltigen Sand- und Kiesböden an sonnigen Lagen. Auch
gibt es verschiedene Arten davon, welche sich sowohl in Farbe und Form
der Früchte auszeichnen. So zum Beispiel: Den Karpaten- den Gebirgs-
oder den Küsten-Sanddorn. Die Blüten sind unscheinbar, produzieren
keinen Nektar und werden gewöhnlich vom Wind bestäubt. |
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Die beerenartigen Steinfrüchte reifen ab August und werden bis
Dezember geerntet. Die Volksrepublik China gilt mit über einer Million
Hektar Anbaufläche als grösster Produzent des Sanddorns. Aus den Beeren
wird sowohl Marmelade gemacht, als auch die Herstellung von Säften und
Likören, Auch die Kosmetikbranche speziell für Hautpflegeprodukte
kommt dabei nicht zu kurz. Die Früchte verfügen über einen sehr hohen
Vitamin C- Gehalt und sind auch in der Pharmaindustie nicht
wegzudenken. Wir erfreuen uns hingegen an seinem schönen Anblick in den
Herbst- und Wintermonaten. Euer Grünling |
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